Druckenmiller baut Depot um: Massiver Natera-Ausbau und Argentinien-Wette zündet
03.06.26 22:42 Uhr
Das in New York ansässige Duquesne Family Office des legendären Starinvestors Stanley Druckenmiller wirbelte im ersten Quartal 2026 sein US-Aktienportfolio kräftig durcheinander.
Starinvestor Stanley Druckenmiller verwaltete über sein Duquesne Family Office zuletzt Investments im Wert von rund 3,38 Milliarden US-Dollar (Stand: 31. März 2026). Da das verwaltete Vermögen damit deutlich über der Meldeschwelle von 100 Millionen US-Dollar liegt, muss er quartalsweise ein 13F-Formular bei der US-Börsenaufsicht SEC einreichen, das seine Investitionen offenlegt.
Druckenmiller bewies im ersten Quartal ein extrem glückliches Händchen bei seiner absoluten Lieblingsaktie, die er trotz einer bereits gigantischen Gewichtung nochmals massiv aufstockte. Gleichzeitig nutzte er die ersten Monate des Jahres für eine spektakuläre Aufholjagd im Energiebereich und setzte ein dickes Ausrufezeichen hinter eine südamerikanische Erholungsstory, während einige ehemalige Tech- und Biotech-Schwergewichte im Ranking Federn lassen mussten.
Das folgende Ranking zeigt die zehn größten Aktienbeteiligungen des Starinvestors nach ihrem Anteil am Gesamtdepot zum 31. März 2026. Investitionen in andere Anlageformen wie beispielsweise ETFs wurden nicht berücksichtigt.
Der Starinvestor Stanley Druckenmiller verwaltet über sein Duquesne Family Office ein milliardenschweres Aktienportfolio. Zum Stichtag am 31. März 2026 lag der Gesamtwert seiner Beteiligungen bei rund 3,38 Milliarden US-Dollar. Da das Depot damit deutlich über der Schwelle von 100 Millionen US-Dollar liegt, ist Druckenmiller verpflichtet, quartalsweise ein 13F-Formular bei der US-Börsenaufsicht SEC einzureichen, in dem er seine Investments offenlegt.
Im folgenden Ranking sind die zehn größten Aktien-Beteiligungen des Duquesne Family Office im ersten Quartal 2026 aufgeführt, sortiert nach ihrem Anteil am Gesamtdepot. Investitionen in andere Anlageformen wie beispielsweise ETFs wurden nicht berücksichtigt. Grundlage ist der Stand zum Quartalsende am 31. März 2026.
Quelle: sec.gov, Bild: TunedIn by Westend61 / Shutterstock.com
Platz 10: Woodward
Der Hersteller von Steuerungssystemen und Komponenten Woodward rutschte durch den Ausschluss von Fondsstrukturen direkt in die Top 10 der reinen Aktienwerte. Druckenmiller veräußerte im ersten Quartal 379.575 Anteilsscheine, was einem deutlichen Minus von 64,23 Prozent entsprach. Die verbleibenden 211.355 Aktien sicherten sich mit einem gerundeten Marktwert von 75,65 Millionen US-Dollar ein Portfoliogewicht von 2,24 Prozent.
Den Einzug in die Top 10 sicherte sich der europäische Halbleiterhersteller STMicroelectronics durch eine aggressive Kaufwelle. Druckenmiller baute die Position im ersten Quartal um satte 1.839.325 in den USA gehandelten ADR-Aktien aus - ein gewaltiges Plus von 237,78 Prozent. Damit wuchs der Bestand auf 2.612.880 Aktien an, die zum Quartalsende einen Marktwert von 90,28 Millionen US-Dollar aufwiesen (2,67 Prozent des Portfolios).
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Platz 8: Sea
Das südostasiatische Technologieunternehmen Sea beanspruchte zum Stichtag einen Portfolio-Anteil von 2,70 Prozent für sich. Das Family Office stockte das Engagement im Berichtzeitraum um 155.785 Anteilsscheine (+16,50 Prozent) auf. Das Gesamtpaket von nunmehr 1.099.905 Aktien brachte zum Quartalsende einen gerundeten Marktwert von 91,08 Millionen US-Dollar auf die Waage.
Ein unverändertes Bild zeigte sich beim Biotech-Unternehmen NewAmsterdam Pharma Company, das 2,91 Prozent des US-Depots ausmachte. Druckenmiller rührte die Position in den ersten drei Monaten des Jahres nicht an und hielt an seinen 3.070.146 Papieren fest. Der Wert der Anteile belief sich zum Quartalsabschluss auf rund 98,28 Millionen US-Dollar.
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Platz 6: Alcoa
Der US-Aluminiumkonzern Alcoa verbuchte zum Quartalsende einen Marktwert von 99,06 Millionen US-Dollar. Nach dem Einstieg im Vorquartal kaufte das Family Office im ersten Quartal weitere 117.340 Aktien hinzu (+8,53 Prozent). Die gehaltenen 1.493.390 Anteilsscheine machten zum Stichtag 2,93 Prozent des Portfolios aus.
Quelle: sec.gov, Bild: Alcoa
Platz 5: BBB Foods
Den fünften Platz schnappte sich die mexikanische Kette BBB Foods. Druckenmiller baute das Investment im ersten Quartal um 434.050 Aktien aus (+16,23 Prozent) und hielt zum Stichtag insgesamt 3.109.202 Anteile. Diese verbuchten zum Quartalsende einen gerundeten Marktwert von 109,97 Millionen US-Dollar, was 3,26 Prozent des Portfolios ausmachte.
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Platz 4: YPF
Der absolute Überflieger im ersten Quartal war der argentinische Öl- und Gaskonzern YPF. Druckenmiller zündete hier den Turbo und stockte die Position um phänomenale 2.628.972 in den USA gehandelte Aktien auf - ein Plus von 433,12 Prozent. Das nunmehr 3.235.962 Aktien umfassende Paket verbuchte zum Stichtag einen stolzen Marktwert von 149,57 Millionen US-Dollar und eroberte einen Depot-Anteil von 4,43 Prozent.
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Platz 3: TSMC
Mit einem Gewicht von 4,96 Prozent im Gesamtdepot schaffte der weltgrößte Chip-Auftragsfertiger TSMC den Sprung aufs Treppchen. Das Duquesne Family Office nutzte das Quartal für Teilgewinne und trennte sich von 47.805 der in den USA gehandelten ADS-Papiere (-8,80 Prozent). Die verbleibenden 495.280 Anteile waren zum Stichtag immer noch beachtliche 167,38 Millionen US-Dollar wert.
Quelle: sec.gov, Bild: Michael Vi / Shutterstock.com
Platz 2: Insmed
Das Biotech-Schwergewicht Insmed sicherte sich mit einem Marktwert von 188,72 Millionen US-Dollar die Silbermedaille. Druckenmiller zückte hier im ersten Quartal allerdings spürbar den Rotstift und veräußerte 327.662 Anteilsscheine (-22,11 Prozent). Die restlichen 1.154.090 Aktien im Depot entsprachen einem Portfolio-Anteil von 5,59 Prozent.
Die unangefochtene, einsame und absolut gigantische Nummer eins im Reich von Stanley Druckenmiller blieb Natera. Der Starinvestor zeigte sich vom Potenzial des Spezialisten für zellfreie DNA-Tests felsenfest überzeugt und kaufte weitere 552.249 Aktien hinzu (+21,99 Prozent). Mit nunmehr 3.063.606 gehaltenen Aktien erreichte die Position einen astronomischen Marktwert von 612,69 Millionen US-Dollar, was einem gewaltigen Depot-Anteil von 18,14 Prozent entsprach.
Quelle: sec.gov, Bild: Piotr Swat / Shutterstock.com
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