finanzen.net
14.02.2020 10:40

Regierung: Wirtschaft befindet sich weiterhin in Schwächephase

Von Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones)--Die Bundesregierung hat der Wirtschaft nach den jüngsten Daten zum Bruttoinlandsprodukt eine weiter schlechte Verfassung bescheinigt. "Im Jahresschlussquartal 2019 stagnierte die deutsche Wirtschaft. Sie befindet sich weiterhin in einer Schwächephase", erklärte das Bundeswirtschaftsministerium in seinem jüngsten Monatsbericht. Zum Jahresende habe sich die Industrieproduktion sehr schwach entwickelt, wozu eine hohe Zahl an Brückentagen beigetragen habe. "Aber auch die Auftragseingänge verzeichneten einen merklichen Rückgang." Die Geschäftserwartungen im Verarbeitenden Gewerbe hätten sich hingegen weiter aufgehellt.

"Die Konjunktur in der deutschen Wirtschaft ist weiterhin zweigeteilt", stellte das Ministerium fest. Während sich die mehr binnenwirtschaftlich orientierten Dienstleistungsbereiche und das Baugewerbe wirtschaftlich gut entwickelten, stehe die exportorientierte Industrie weiterhin unter Druck. Die Konjunkturindikatoren für die Industrie sendeten gegenwärtig gemischte Signale.

Während die Umsätze und die Produktion im Jahresschlussquartal nochmals kräftig abgenommen hätten, hätten sich ihre Geschäftserwartungen weiter etwas aufhellt, was "absehbar für eine Stabilisierung der Industriekonjunktur" spreche. Allerdings hätten sich zwischenzeitlich die Risiken aus dem außenwirtschaftlichen Umfeld durch die Ausbreitung des Coronavirus erhöht. "Die damit einhergehenden wirtschaftlichen Auswirkungen auf China und seine Handelspartner sind gegenwärtig noch nicht abschätzbar", betonten die Konjunkturexperten von Wirtschaftsminister Peter Altmaier.

Sie erklärten zudem, die positive, aber gedämpfte Entwicklung der Beschäftigung setze sich fort. "Die gedämpfte Konjunktur zeigt sich auch auf dem Arbeitsmarkt." Die Arbeitslosigkeit entwickele sich aber "im jahreszeitlich üblichen Rahmen". Die Frühindikatoren ließen weiterhin einen moderaten Beschäftigungsaufbau und nur geringe Veränderungen der Arbeitslosigkeit erwarten.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/jhe

(END) Dow Jones Newswires

February 14, 2020 04:41 ET (09:41 GMT)

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