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15.01.2020 10:23
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Regierung: Zum Jahreswechsel erste konjunkturelle Hoffnungsschimmer

Von Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones)--Die Bundesregierung hat nach der vom Statistischen Bundesamt berichteten merklichen Konjunkturabschwächung im Jahr 2019 auf hoffnungsvolle Anzeichen für die weitere Entwicklung hingewiesen. "Zum Jahreswechsel gibt es erste Hoffnungsschimmer", erklärte das Wirtschaftsministerium in seinem Monatsbericht.

"Die Schwächephase in der Industrie ist zwar noch nicht überwunden. Stabilisierungstendenzen bei den Auftragseingängen und abschwellender Pessimismus bei den Geschäftserwartungen sind positive Signale", so das Ministerium. "Dies spricht dafür, dass die Industriekonjunktur ihren Wendepunkt bald erreicht." Nach wie vor bleibe das außenwirtschaftliche Umfeld aber durch erhebliche Unwägbarkeiten geprägt. Die Hochkonjunktur im Baugewerbe setze sich fort.

2019 sei die deutsche Wirtschaft das zehnte Jahr in Folge gewachsen, die konjunkturelle Dynamik habe sich allerdings "merklich verlangsamt", konstatierte das Wirtschaftsministerium nach der vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zunahme des Bruttoinlandsproduktes im Jahr 2019 preisbereinigt um 0,6 Prozent.

"Die Indikatoren für den privaten Konsum senden für das vierte Quartal gemischte Signale", hoben die Konjunkturexperten des Ministeriums hervor. Die verfügbaren Einkommen nähmen aber weiter kräftig zu. Der Arbeitsmarkt zeige sich weiter robust, auch wenn die schwache Konjunktur am aktuellen Rand wieder stärker sichtbar geworden sei.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/sha

(END) Dow Jones Newswires

January 15, 2020 04:24 ET (09:24 GMT)

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