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11.04.2017 06:01
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Rheinische Post: Neusser Steuer-Segen stammt von Johnson & Johnson

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Düsseldorf (ots) - Das Rätsel um das Unternehmen hinter der 150-Millionen-Euro-Steuerzahlung in Neuss ist gelüftet. Es handelt sich um den US-amerikanischen Pharma-und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson. Das bestätigte eine Sprecherin des Neusser Arzneimittelherstellers Janssen-Cilag, einer Johnson & Johnson-Tochter, der "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). Die Nachzahlung an die Stadt Neuss sei die Folge eines Zusammenschlusses, bei dem die frühere Johnson & Johnson Group Holdings GmbH in Neuss auf eine Konzerntochter in Österreich verschmolzen worden sei. Bei dem Deal seien stille Reserven gehoben worden, die gewerbesteuerpflichtig gewesen seien. "Im Ergebnis dieser Neubewertung wurde der Marktwert höher als der bisherige Buchwert geschätzt, dadurch ergab sich für das Unternehmen eine Gewerbesteuernachzahlung in Höhe von 152 Millionen Euro", sagte die Sprecherin der Redaktion. Gründe für den Zusammenschluss nennt der Konzern nicht. Die gesamten Unternehmenssteuern in Österreich sind aber deutlich niedriger als in Deutschland. Eine Gewerbesteuer gibt es im Nachbarland seit 1994 nicht mehr.

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Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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