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28.03.2019 12:07
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Britische Regierung wirft Huawei neue Sicherheitslücken vor

Risiken für Netzbetreiber: Britische Regierung wirft Huawei neue Sicherheitslücken vor | Nachricht | finanzen.net
Risiken für Netzbetreiber
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Die britische Regierung hat dem chinesischen Mobilfunkausrüster Huawei Technologies neue Sicherheitslücken in seinen Produkten vorgeworfen.
Anhaltende Probleme mit der Software des Unternehmens führten zu deutlich erhöhten Risiken für britische Netzbetreiber, heißt es im Bericht eines für die Überprüfung von Huawei zuständigen Regierungsgremiums, der am Donnerstag in London veröffentlicht wurde. Es gebe neue und "erhebliche technische Probleme". Huawei erklärte, man nehme die Bedenken sehr ernst und begreife sie als "wertvollen Input für den laufenden Umbau unserer Software-Entwicklung".

Vor allem in den USA wird Huawei auch von offiziellen Stellen vorgeworfen, seine Netzwerktechnik für den Mobilfunk solle der chinesischen Regierung als Mittel zur Spionage dienen. Das Unternehmen hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Die US-Regierung hat Deutschland und andere westliche Regierungen mehrfach aufgefordert, Huawei wegen Spionageverdachts vom Aufbau der neuen Mobilfunk-Generation (5G) auszuschließen. Der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, hat der Bundesregierung sogar mit einer Einschränkung der Geheimdienstzusammenarbeit gedroht. Australien hat Huawei aufgrund von Sicherheitsbedenken beim Aufbau seines 5G-Netzes ausgeschlossen, die EU-Kommission ruft dagegen nicht zu einem Verzicht auf und auch die Bundesregierung schließt Huawei nicht vom 5G-Ausbau in Deutschland aus.

Das britische Regierungsgremium wirft Huawei nun vor, keinen nennenswerten Fortschritt bei der Schließung von Sicherheitslücken zu machen. Man glaube aber nicht, dass die gefundenen Probleme durch staatliche Einflussnahme entstanden seien, hieß es. Im vergangenen Jahr hatte Huawei nach Kritik aus Großbritannien angekündigt, mehr als zwei Milliarden Dollar für die Behebung von Sicherheitsproblemen in Großbritannien aufzuwenden - und gewarnt, es könne bis zu fünf Jahre dauern, bis man Ergebnisse sehen werde.

London (Reuters)

Bildquellen: Sergei Prokhorov / Shutterstock.com, testing / Shutterstock.com

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