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15.03.2019 05:33
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Röttgen: Brexit notfalls bis zum Jahresende aufschieben

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BERLIN (dpa-AFX) - Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen (CDU), hat sich dafür ausgesprochen, den britischen EU-Austritt notfalls bis zum Jahresende aufzuschieben. "Für die Briten sollte es eine einmalige großzügige Verlängerung für den Brexit geben", sagte Röttgen der "Rheinischen Post" (Freitag). "Wenn die Briten bis Ende des Jahres benötigen, den Austritt aus der EU zu organisieren, dann sollte die EU diese Frist gewähren." Sollten die Briten ein zweites Referendum abhalten wollen, dann sei das im europäischen Interesse. "Was den Brexit-Deal betrifft, hat die EU ausverhandelt. Da kann es keine weiteren Änderungen zugunsten der Briten geben."

Auch der FDP-Vorsitzende Christian Lindner sprach sich für einen Brexit-Aufschub aus. "Wenn das Vereinigte Königreich eine Fristverlängerung wünscht, sollte die EU diese gewähren", sagte Lindner dem Blatt. "Wir alle können kein Interesse an einem Desaster haben", fügte er hinzu. "Hoffentlich wächst noch die Einsicht, dass ein zweites Referendum sinnvoll wäre", sagte Lindner weiter.

Zwei Wochen vor dem geplanten Brexit hatte das britische Parlament am Donnerstagabend für eine Verschiebung des EU-Austritts gestimmt. Nach dem Willen von Premierministerin Theresa May soll Großbritannien die EU nicht am 29. März, sondern bis Ende Juni verlassen. Möglich ist auch eine deutliche längere Verschiebung des Brexits. Die Umsetzung müssen aber noch alle 27 übrigen EU-Mitgliedstaaten billigen. In der kommenden Woche will May die Abgeordneten zum dritten Mal über das mit Brüssel ausgehandelte Brexit-Abkommen abstimmen lassen./ik/DP/zb

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