finanzen.net
08.11.2018 22:40
Bewerten
(0)

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow bleibt stabil nach Fed-Sitzung

DRUCKEN

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Ergebnisse der US-Notenbank haben die Anleger an der Wall Street am Donnerstag weitgehend kalt gelassen. Der Dow Jones Industrial (Dow Jones 30 Industrial) bewegte sich während des gesamten Handels in engen Bahnen und schloss mit einem minimalen Plus von 0,04 Prozent bei 26 191,22 Punkten. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,25 Prozent abwärts auf 2806,83 Punkte. Der Technologieindex NASDAQ 100 sank um 0,62 Prozent auf 7158,59 Punkte.

Die Fed hält trotz der heftigen Kritik von US-Präsident Donald Trump an ihrem geldpolitischen Kurs fest und hat ihren Leitzins wie erwartet nicht angetastet. Die Notenbank stellte jedoch weitere graduelle Zinserhöhungen in Aussicht. Ökonomen hatten mit dieser Entscheidung gerechnet. Die Risiken für den wirtschaftlichen Ausblick seien ausgewogen, die Wirtschaft wachse mit einem hohen Tempo, hieß es im Kommentar zur Zinsentscheidung. Der Arbeitsmarkt sei stark und die Arbeitslosenquote sei gesunken.

"Ein Fed-Statement im Rahmen der Erwartungen", kommentierte Thomas Altmann, Portfoliomanger bei QC-Partners. Die Fed bleibe auf Kurs, um die Zinsen weiter schrittweise zu erhöhen. "Wenn nichts Unvorhergesehenes mehr passiert, wird die Fed im Dezember das nächste Mal an der Zinsschraube drehen." Für die Anleger gebe es "absolut null Überraschungen".

Unter den Einzelwerten fielen die Qualcomm-Aktien (QUALCOMM) mit einem Verlust von mehr als 8 Prozent negativ auf. Der weltgrößte Hersteller von Smartphone-Chips hat unerwartet niedrige Umsatz- und Ergebnisziele für das laufende Quartal veröffentlicht. Zuvor hatte Apple angekündigt, in seinen neuen iPhone-Modellen künftig die Chips des Qualcomm-Konkurrenten Intel einzusetzen.

Der Zahlungsabwickler Worldpay hat seine Zahlen zum dritten Quartal und einen Gewinnausblick auf das Schlussjahresviertel veröffentlicht. Mit Letzterem blieb Woldpay hinter den Erwartungen zurück, so dass die Aktie um 3,1 Prozent nachgab.

Die Papiere des Energydrink-Herstellers Monster Beverage sackten um 3,2 Prozent ab. Einem Medienbericht zufolge plant der weltgrößte Getränkekonzern Coca-Cola die Markteinführung von zwei Energydrinks unter dem eigenen Markennamen. Coca-Cola ist mit rund 18 Prozent an Monster beteiligt und hält deren weltweite Vertriebsrechte.

Nach Handelsschluss informierte Walt Disney über die jüngste Geschäftsentwicklung. Der US-Medienkonzern erzielte im vierten Geschäftsquartal einen Gewinn je Aktie, der klar über der durchschnittlichen Analystenschätzung lag. Die Disney-Papiere reagierten nachbörslich mit einem Kursaufschlag von 0,8 Prozent auf die Zahlen.

Der Eurokurs büßte im US-Handel nach der US-Notenbanksitzung erheblich an Wert ein. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1362 Dollar, nachdem sie im europäischen Nachmittagsgeschäft noch bis auf 1,1445 Dollar gestiegen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1424 US-Dollar festgesetzt. Richtungsweisende zehnjährige US-Staatsanleihen sanken um 1/32 Punkte auf 99 Punkte und rentierten mit 3,24 Prozent./edh/fba

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Fünf deutsche Internet-Aktien, die Sie kennen sollten!

Das Gute liegt oft so nah. Heimische Internet-Unternehmen rollen den Markt auf. Im neuen Anlegermagazin erwartet Sie ein Special über deutsche Internet-Aktien, die Sie kennen sollten.
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX im Minus -- Lufthansa-Aktie im Aufwind -- Wirecard erhöht Ziele -- Brexit: EU und Großbritannien einigen sich -- Merck machen Wechselkurseffekte zu schaffen -- RWE, E.ON, GERRY WEBER, BVB im Fokus

Maersk dampft wegen Handelsstreits Prognose ein. Deutsche Wirtschaft schrumpft erstmals seit 2015. Salzgitter kommt besser voran als erwartet. Steigende Mieten bescheren Deutsche Wohnen mehr Gewinn. LEONI warnt vor Problemen auch im kommenden Jahr. Japans Wirtschaft schrumpft stärker als erwartet.

Umfrage

Horst Seehofer will sein Amt als Parteivorsitzender der CSU niederlegen aber weiterhin Bundesinnenminister bleiben. Halten Sie das für richtig?

finanzen.net Brokerage

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
BayerBAY001
Daimler AG710000
Apple Inc.865985
Amazon906866
Deutsche Bank AG514000
Anheuser-Busch InBev SA (spons. ADRs)A0N916
EVOTEC AG566480
Aurora Cannabis IncA12GS7
Steinhoff International N.V.A14XB9
Infineon AG623100
Deutsche Telekom AG555750
CommerzbankCBK100
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
BASFBASF11