ROUNDUP: Autoindustrie rechnet mit größerem Stellenabbau

13.05.26 07:45 Uhr

BERLIN (dpa-AFX) - Der Verband der Automobilindustrie rechnet mit einem zusätzlichen deutlichen Stellenabbau in der Autoindustrie. "Wir müssen leider nach aktuellen Berechnungen von einem Beschäftigungsverlust von 225.000 Arbeitsplätzen bis 2035 ausgehen, also etwa 35.000 Arbeitsplätze mehr als bisher angenommen", sagte VDA-Präsidentin Hildegard Müller dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Davon seien von 2019 bis 2025 schon 100.000 Arbeitsplätze verloren gegangen, sagte Müller weiter. Ursprünglich war laut VDA der Abbau von 190.000 Arbeitsplätzen im Zeitkorridor von 2019 bis 2035 vorhergesagt worden. "Betroffen sind insbesondere die Zulieferbetriebe, weil auf dem Weg vom Verbrennermotor zur Elektromobilität gerade in der Zulieferindustrie viele Arbeitsplätze verloren gehen werden", erklärte die VDA-Chefin.

"Gravierende und anhaltende Standortkrise"

Als Ursache für die negative Entwicklung nannte Müller auch "eine gravierende und anhaltende Standortkrise" in Deutschland und Europa. "Und die Bedingungen verschlechtern sich zusehends. Hohe Steuern und Abgaben, teure Energie, hohe Lohnkosten, überbordende Bürokratie - die Liste der Herausforderung ließe sich fortführen", sagte sie.

Zuvor hatte auch die Chefin des Maschinenbauers Trumpf, Nicola Leibinger-Kammüller, ein düsteres Bild der deutschen Wirtschaft gezeichnet. "Seit Kriegsende war die wirtschaftliche Lage in Deutschland noch nie so dramatisch. Da war Corona nichts dagegen", sagte sie dem "Handelsblatt".

Auf einer internen Hausmesse bei Trumpf habe sie noch nie so viele frustrierte Unternehmer auf einem Fleck gesehen. Viele kleine und mittelständische Betriebe erstickten in Bürokratie und kämen an den Rand ihrer Möglichkeiten. "Wir verlieren unsere industrielle Basis", warnte die Chefin des Laserspezialisten./bg/DP/mis

Nachrichten zu Volkswagen (VW) AG Vz.

Analysen zu Volkswagen (VW) AG Vz.

DatumRatingAnalyst
08.06.2026Volkswagen (VW) vz NeutralJP Morgan Chase & Co.
02.06.2026Volkswagen (VW) vz NeutralJP Morgan Chase & Co.
25.05.2026Volkswagen (VW) vz OutperformRBC Capital Markets
14.05.2026Volkswagen (VW) vz OutperformRBC Capital Markets
07.05.2026Volkswagen (VW) vz NeutralJP Morgan Chase & Co.
DatumRatingAnalyst
25.05.2026Volkswagen (VW) vz OutperformRBC Capital Markets
14.05.2026Volkswagen (VW) vz OutperformRBC Capital Markets
06.05.2026Volkswagen (VW) vz BuyJefferies & Company Inc.
05.05.2026Volkswagen (VW) vz BuyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
30.04.2026Volkswagen (VW) vz OutperformRBC Capital Markets
DatumRatingAnalyst
08.06.2026Volkswagen (VW) vz NeutralJP Morgan Chase & Co.
02.06.2026Volkswagen (VW) vz NeutralJP Morgan Chase & Co.
07.05.2026Volkswagen (VW) vz NeutralJP Morgan Chase & Co.
04.05.2026Volkswagen (VW) vz Market-PerformBernstein Research
30.04.2026Volkswagen (VW) vz NeutralUBS AG
DatumRatingAnalyst
11.03.2025Volkswagen (VW) vz SellUBS AG
21.01.2025Volkswagen (VW) vz SellUBS AG
13.01.2025Volkswagen (VW) vz SellUBS AG
23.12.2024Volkswagen (VW) vz SellUBS AG
03.12.2024Volkswagen (VW) vz SellUBS AG

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Volkswagen (VW) AG Vz. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen