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01.07.2020 06:19

ROUNDUP: Bundesagentur stellt Arbeitsmarktstatistik für Juni vor

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NÜRNBERG (dpa-AFX) - Die Corona-Pandemie hat den deutschen Arbeitsmarkt auch im Juni im Griff: Unter dem Eindruck der wirtschaftlichen Folgen der Krise legt die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch (9.55 Uhr) ihre Arbeitsmarkt-Statistik für den Monat Juni vor. Erwartet wird ein weiterer Anstieg der Arbeitslosenzahlen - obwohl dies eigentlich für die Jahreszeit unüblich ist.

Normalerweise sinken die Zahlen zum Ende der Frühjahrsbelebung noch einmal leicht. Im Mai hatte die Bundesagentur festgestellt, dass die Corona-Krise für deutlich mehr als 500 000 zusätzliche Arbeitslose verantwortlich ist. Diese Zahl könnte sich nun noch einmal erhöhen. Damit wären über Jahre erwirkte Errungenschaften am Arbeitsmarkt ausgelöscht.

Die Bundesagentur wird auch Zahlen zur Kurzarbeit für den April nennen. Diese dürften ein neues Rekordniveau erreichen. Noch nie vorher hatten so viele Menschen in Deutschland das Instrument der Kurzarbeit in Anspruch genommen. Forschungsinstitute gehen von Zahlen zwischen sechs und acht Millionen aus.

Nach Berechnungen des Münchner ifo-Institutes ist die Kurzarbeit im Juni bereits leicht zurückgegangen - von 7,3 Millionen im Mai auf 6,7 Millionen. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) operiert mit niedrigeren Zahlen - demnach waren im Mai gut sechs Millionen Menschen und damit jeder fünfte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Kurzarbeit.

Nach den Lockerungen in der Corona-Krise und der Öffnung von Läden und Gaststätten herrscht mittelfristig wieder etwas mehr Zuversicht auf dem Arbeitsmarkt. Das Arbeitsmarktbarometer des IAB für den Juni ist leicht gestiegen - wenngleich der gemessene Wert noch immer deutlich unter der neutralen Marke von 100 liegt.

Dennoch könnte nach Meinung von Volkswirten im Juni die Grenze von drei Millionen Arbeitslosen erreicht oder sogar leicht überschritten werden. Im Mai waren 2,8 Millionen Menschen in Deutschland ohne Job. Rund jeder fünfte Arbeitslose war nach Darstellung der Bundesagentur der Corona-Krise geschuldet./dm/DP/stk

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