14.05.2018 09:35
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ROUNDUP: Neues Kaliwerk treibt K+S an - Preis- und Kostendruck im Salzgeschäft

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KASSEL (dpa-AFX) - Der Dünger- und Salzproduzent K+S (K+S) profitiert von der steigenden Produktion im neuen Kaliwerk in Kanada. Im Salzgeschäft hakte es im abgelaufenen ersten Quartal hingegen. Die Jahresprognose für diesen Bereich klingt nun etwas vorsichtiger. Der Konzernausblick steht aber, wie K+S am Montag betonte. Weiterhin soll das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) 2018 deutlich zulegen. Konkreter wird das Unternehmen so früh im Jahr üblicherweise nicht. Im vergangenen Jahr hatten die Hessen 577 Millionen Euro erzielt.

Im Salzgeschäft bekam K+S Preisdruck und höhere Logistikkosten in Nordamerika sowie Belastungen durch den starken Eurokurs zu spüren. Trotz eines Umsatzwachstums fiel der operative Gewinn. Die Konsequenz: Für 2018 stellte das Unternehmen für diesen Bereich nur noch ein moderates Wachstum des Ebitda in Aussicht. Bisher war von einem spürbaren Anstieg die Rede gewesen.

Die Aktien gerieten am Morgen unter Druck. Sie fielen im frühen Handel um 2,64 Prozent auf 23,57 Euro. Mit einem Plus von immer noch rund 13,6 Prozent bleiben sie 2018 aber unter den Favoriten der Anleger im Index der mittelgroßen Werte MDax.

Der Düngersparte kam die anziehende Produktion im kanadischen Werk Bethune zugute. Das glich eine verzögerte Düngerausbringung durch Landwirte wegen des ungünstigen Wetters sowie Produktionsprobleme im deutschen Werk Werra aus. Dort reichten Personal und Technik nicht aus, um das Produktionspotenzial auszuschöpfen. Das sei auch eine Spätfolge der wegen Abwasserproblemen eingeschränkten Produktion der vergangenen beiden Jahre, hieß es vom Unternehmen.

Wegen dieser Probleme im Werk Werra ist K+S auch für den freien Mittelzufluss 2018 etwas vorsichtiger als bisher. Der Free Cashflow dürfte sich zwar deutlich verbessern, aber negativ ausfallen, nachdem bisher ein "leicht negativer" Wert angepeilt worden war. Dennoch lasse sich die Erholung des freien Mittelzuflusses immer besser erkennen, schrieb Analyst Michael Schäfer von der Commerzbank in einem ersten Kommentar. In den vergangenen Jahren hatten die Milliardenkosten für den Bau des Werkes in Kanada belastet.

Insgesamt knüpfte K+S im abgelaufenen ersten Quartal aber an die Geschäftserholung von 2017 an. Der Umsatz wuchs um 4 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro. Das Ebitda schnellte um 12 Prozent auf 237 Millionen Euro nach oben. Während der Umsatz in etwa auf dem Niveau der durchschnittlichen Analystenschätzungen lag, blieb das Ebitda hinter den Erwartungen zurück.

Unter dem Strich verdienten die Hessen mit rund 76 Millionen Euro rund ein Viertel weniger als vor einem Jahr. Das spiegelt aber Aufwendungen im Zusammenhang mit dem neuen Werk in Kanada wider./mis/men/she

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