finanzen.net
03.12.2019 20:33
Bewerten
(0)

ROUNDUP: Senatorin Kamala Harris steigt aus US-Präsidentschaftsrennen aus

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die demokratische Senatorin Kamala Harris ist aus dem Präsidentschaftsrennen ihrer Partei ausgestiegen. Per Tweet und E-Mail an ihre Unterstützer teilte Harris am Dienstag mit, dass sie ihre Wahlkampagne beende. Sie habe nicht die ausreichenden finanziellen Mittel, um ihre Kampagne fortzusetzen, schrieb sie in einer E-Mail an ihre Anhänger. Harris war aussichtsreich gestartet, zuletzt in Umfragen aber immer weiter zurückgefallen.

"Ich bin keine Milliardärin", erklärte die Senatorin in der Mitteilung an ihrer Unterstützer. "Ich kann nicht meine eigene Kampagne finanzieren." Zudem sei es zunehmend schwieriger geworden, das nötige Geld für die Wahlkampagne zusammenzubekommen. Die 55-Jährige versicherte aber, sie werde weiter für die Ziele ihrer Kampagne kämpfen, vor allem für Gerechtigkeit.

Harris ist die zweite schwarze Amerikanerin in der Geschichte, die in den US-Senat gewählt wurde. Dort vertritt die frühere Staatsanwältin seit 2017 den Bundesstaat Kalifornien. Zu Beginn ihrer Präsidentschafts-Wahlkampagne hatte sie als durchaus chancenreich gegolten. Bei ihrem Wahlkampfauftakt im Januar trommelte sie in ihrer Heimatstadt Oakland mehr als 20 000 Zuschauer zusammen. Auch in einer der ersten Fernsehdebatten stach sie heraus und brachte sich erfolgreich gegen den parteiinternen Favoriten, Joe Biden, in Stellung. Es gelang ihr aber nicht, den anfänglichen Schwung in den Monaten danach aufrechtzuerhalten.

Zuletzt rangierte Harris in Umfragen weit abgeschlagen hinter den vier Führenden: Dies sind Ex-US-Vizepräsident Biden, die linken Senatoren Bernie Sanders und Elizabeth Warren sowie der aufstrebende Bürgermeister aus dem US-Bundesstaat Indiana, Pete Buttigieg. Harris hatte sich zwar bereits für die nächste TV-Debatte der demokratischen Präsidentschaftsbewerber in der zweiten Dezember-Hälfte qualifiziert. Nach ihrem überraschenden Ausstieg wird sie dort aber nun nicht mehr auftreten.

Insgesamt hatten fast 30 Demokraten Ambitionen auf eine Präsidentschaftskandidatur angemeldet. Es war das größte Bewerberfeld in der Geschichte der Partei. Mehr als ein Dutzend von ihnen sind bereits ausgestiegen. Noch immer bemühen sich aber mehr als ein Dutzend Demokraten um die Präsidentschaftskandidatur ihrer Partei, um bei der Wahl im kommenden Jahr den republikanischen Amtsinhaber, Präsident Donald Trump, herauszufordern.

Erst vor wenigen Tagen hatte auch der Milliardär und frühere New Yorker Bürgermeister, Michael Bloomberg, offiziell seine Präsidentschaftsbewerbung verkündet. Der 77 Jahre alte Demokrat, der einst das nach ihm benannte Finanz- und Medienunternehmen gegründet hatte, gilt als einer der reichsten Männer der Welt. Er kann damit erhebliche Finanzmittel in einen Wahlkampf gegen Trump (73) einbringen, der bei der Wahl im November 2020 für eine zweite Amtszeit antreten will.

Die eigentlichen Vorwahlen, bei denen die Demokraten ihren Kandidaten für die Präsidentschaftswahl endgültig bestimmen, beginnen Anfang Februar im US-Bundesstaat Iowa./jac/DP/fba

Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX geht im Plus ins Wochenende -- Wall Street behauptet -- USA und China offiziell mit Teileinigung -- Billionenwert: Apple- und Microsoft setzen Rekordjagd fort -- Volkswagen, Henkel im Fokus

Trump will China-Zölle zum Großteil als Hebel für Gespräche erhalten. Oracle enttäuscht beim Umsatz. Nach Ergebniseinbruch: Broadcom erwartet im neuen Geschäftsjahr wieder höhere Gewinne. Siemens-Tochter Healthineers winkt bei QIAGEN ab. Milliardendeal: Delivery Hero kauft Essenslieferanten Woowa. Moody's senkt Daimler-Rating.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Diese Aktien hat Warren Buffett im Depot
Die Änderungen unter den Top-Positionen
Hohe Ausgaben
Die beliebtesten Weihnachtsgeschenke 2019
Das Schwarzbuch 2019
Wo 2019 sinnlos Steuern verbrannt wurden
Die wertvollsten Marken der Welt 2019
Diese Unternehmen sind vorne mit dabei
Die beliebtesten Arbeitgeber in Deutschland
Hier arbeiten die Deutschen am liebsten
mehr Top Rankings

Umfrage

Was wünschen Sie sich von der Großen Koalition?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Microsoft Corp.870747
Apple Inc.865985
NEL ASAA0B733
CommerzbankCBK100
Amazon906866
Infineon AG623100
BASFBASF11
Deutsche Telekom AG555750
Allianz840400
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
EVOTEC SE566480
TeslaA1CX3T