Inflation - Temporär oder nachhaltig? - Mit dem Vontobel Inflation Influenced Index investieren Sie je nach Inflationsszenario dynamisch in diverse Werte!-w-
25.10.2021 18:06

ROUNDUP: Weitere interne Dokumente verstärken Druck auf Facebook

Folgen
Werbung

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Veröffentlichung weiterer interner Informationen bringt (Facebook) Facebook verstärkt unter Druck. In den am Montag koordiniert erschienenen Berichten großer US-Medien hieß es etwa, Facebook falle es in vielen Ländern schwer, Falschinformationen und Hassrede zu bekämpfen. Während sich das Unternehmen der Probleme bewusst sei, präsentiere es nach außen nur Erfolge. Die Artikel gehen zu großen Teilen auf interne Unterlagen zurück, die von der früheren Mitarbeiterin Frances Haugen heruntergeladen wurden. In London wiederholte sie vor einem Ausschuss des britischen Parlaments am Montag ihre Vorwürfe gegen Facebook und Konzernchef Mark Zuckerberg, Profite über das Wohl der Nutzer gestellt zu haben.

Haugen tritt als Whistleblowerin auf und übergab Facebooks Dokumente der Börsenaufsicht SEC und dem US-Kongress. Auch mehrere US-Medien bekamen Zugang und veröffentlichten am Montag zur gleichen Zeit Artikelserien. Haugen hatte bereits massive Kritik an Facebook mit dem Vorwurf ausgelöst, dass der Konzern sich zu wenig um das Wohlergehen von Teenagern bei der Fotoplattform Instagram sorge.

In den neuen Berichten geht es nun unter anderem darum, dass Facebook nach der US-Präsidentenwahl die Maßnahmen gegen Falschinformationen schnell gelockert und dadurch Donald Trump und seinen Anhängern Raum für Behauptungen über Wahlfälschung gelassen habe. Am 6. Januar stürmten die Anhänger des abgewählten Präsidenten den US-Kongress in Washington. Den internen Unterlagen zufolge hat Facebook zudem in den USA ein Problem mit jungen Nutzern, die weniger auf die Plattform zugreifen als früher.

Eine Facebook-Sprecherin sagte der "Washington Post", die Berichte gingen auf ausgewählte Dokumente ohne jeglichen Kontext zurück. Das Online-Netzwerk wies erneut den Kern-Vorwurf zurück, dass es Profit über das Wohl der Nutzer stelle. "Ja, wir sind ein Unternehmen und wir machen Gewinne, aber die Idee, dass wir dies auf Kosten der Sicherheit und des Wohlergehens der Nutzer erzielen, missversteht, wo unsere geschäftlichen Interessen liegen", sagte ein Sprecher. Die Wahrheit sei, dass man 13 Milliarden Dollar investiert habe und 40 000 Personen beschäftige, um für die Sicherheit der Nutzer zu sorgen.

In London erneuerte Haugen ihre Vorwürfe gegen ihren früheren Arbeitgeber. Der Algorithmus, den Facebook nutze, sei "gefährlich", sagte sie am Montag vor einem Ausschuss des britischen Parlaments. So würden Beiträge mit vielen Likes und Kommentare prominent angezeigt, aber gefährliche Inhalte dabei nicht aussortiert. Lediglich drei Prozent von Hassrede und Gewalt würden von der Plattform entdeckt. Vielmehr würden polarisierende Inhalte vom Algorithmus "priorisiert" und "überkonzentriert". Haugen betonte, sie zweifle nicht daran, dass dadurch Gewalt angestachelt werde und sich Ausschreitungen wie am 6. Januar vor dem Kapitol in Washington wiederholen.

Haugen kritisierte, die Facebook-Tochter Instagram sei "viel gefährlicher" als andere Social-Media-Plattformen. Sie sei tief besorgt über die Auswirkungen vor allem auf Jugendliche. Bei Instagram gehe es um "soziale Vergleiche" und "Körper", das sei gerade für diese Altersgruppe schädlich. Andere Plattformen wie Twitter seien zudem viel transparenter. "Weil Twitter weiß, dass sie beobachtet werden, benehmen sie sich besser", sagte Haugen. Sie hatte sich zuvor mit der britischen Innenministerin Priti Patel getroffen. Großbritannien arbeitet derzeit ein Gesetz aus, das Nutzern von Internetplattformen wie Facebook mehr Sicherheit bieten soll.

Vor dem Parlament in London gab es Proteste gegen Facebook. Dabei wurde auch eine Figur von Facebook-Chef Zuckerberg gezeigt, dem die Aussage "Ich weiß, dass wir Kinder schädigen, aber mir ist das egal" in den Mund gelegt wurde./so/DP/he

Nachrichten zu Meta Platforms (ex Facebook)

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Meta Platforms (ex Facebook)

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
17.11.2021Meta Platforms (ex Facebook) BuyGoldman Sachs Group Inc.
29.10.2021Facebook (Meta) OverweightJP Morgan Chase & Co.
26.10.2021Facebook OutperformCredit Suisse Group
26.10.2021Facebook BuyUBS AG
26.10.2021Facebook OverweightJP Morgan Chase & Co.
17.11.2021Meta Platforms (ex Facebook) BuyGoldman Sachs Group Inc.
29.10.2021Facebook (Meta) OverweightJP Morgan Chase & Co.
26.10.2021Facebook OutperformCredit Suisse Group
26.10.2021Facebook BuyUBS AG
26.10.2021Facebook OverweightJP Morgan Chase & Co.
18.03.2019Facebook HoldNeedham & Company, LLC
01.02.2019Facebook NeutralUBS AG
07.01.2019Facebook NeutralNomura
26.11.2018Facebook HaltenDZ BANK
26.07.2018Facebook NeutralUBS AG
05.12.2019Facebook ReduceHSBC
31.01.2019Facebook SellPivotal Research Group
31.10.2018Facebook SellPivotal Research Group
12.10.2018Facebook SellPivotal Research Group
06.07.2018Facebook SellSociété Générale Group S.A. (SG)

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Meta Platforms (ex Facebook) nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Heute im Fokus

US-Börsen letztlich fester -- DAX schließt in Rot -- BioNTech-Impfstoff bei 3 Dosen effektiv gegen Omikron -- HelloFresh stellt für 2022 weiteres Wachstum in Aussicht -- Apple, HORNBACH, TUI im Fokus

Deutsche Börse verlängert Vertrag von CFO Pottmeyer. Rheinmetall will Pumpen-JV in China und Japan ganz übernehmen. Merck KGaA stockt Venture-Capital-Fonds um Millionenbetrag auf. Volkswagen schmiedet Bund für Batteriezellen - 2022 Stabilisierung der Werksauslastung erwartet. Moody's erhöht Daimler-Ausblick auf positiv. Baader-Studie vertreibt Ceconomy-Anleger.

Umfrage

Wie hat sich Ihr Wertpapierdepot seit Jahresbeginn entwickelt?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln