28.06.2016 15:53

Abgasskandal in USA soll VW mehr als 14,7 Milliarden Dollar kosten

Rücklagen fast aufgebraucht: Abgasskandal in USA soll VW mehr als 14,7 Milliarden Dollar kosten | Nachricht | finanzen.net
Rücklagen fast aufgebraucht
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Volkswagen muss zur Beilegung der US-Abgasaffäre tiefer in die Tasche greifen als zunächst gedacht.
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Volkswagen soll laut US-Gericht voraussichtlich bis zu 14,7 Milliarden Dollar für Rückkäufe, Entschädigungen und Strafen zahlen. Dies geht aus einem Dokument hervor, das US-Kläger am Dienstag bei einem Gericht in San Francisco einreichten.

Am selben Tag solle zudem über eine separate Einigung mit fast allen US-Bundesstaaten im Zusammenhang mit Dieselemissionen informiert werden, sagte ein Insider gegenüber Reuters. Hier gehe es um 600 Millionen Dollar. Damit steige die Gesamtsumme auf über 15 Milliarden Dollar. In der vergangenen Woche war von etwa zehn Milliarden Dollar zur Beilegung des Skandals die Rede. Die gesamten Rücklagen für den Skandal hatte VW bisher auf 17,6 Milliarden Dollar (16 Milliarden Euro) beziffert.

Weder die US-Umweltschutzbehörde noch der Konzern wollten dies kommentieren. Am 28. Juni läuft die Frist für einen finalen Kompromiss in den USA aus.

Besitzer von Autos mit 2,0-Liter-Dieselmotoren aus den Jahren 2009 bis 2015 sollen dem einen Insider zufolge eine Entschädigung von im Schnitt 5.000 Dollar erhalten. Auch wer ein Fahrzeug geleast habe, solle entschädigt werden.

Europas größter Autokonzern hatte sich bereits im April nach monatelangen Verhandlungen mit den US-Behörden auf Grundzüge eines Entschädigungsplans geeinigt. VW hatte im September auf Druck der US-Umweltbehörden zugegeben, Abgaswerte bei 2,0-Liter-Dieselmotoren mit einer speziellen Software manipuliert zu haben. Weltweit sind rund elf Millionen Fahrzeuge davon betroffen.

Die juristische Aufarbeitung des Skandals ist damit aber noch nicht abgeschlossen. Der Konzern ist wegen der Manipulationen mit zahlreichen Schadensersatzklagen von Besitzern von Dieselfahrzeugen, Autohändlern und Investoren konfrontiert. Dieser Streit dürfte VW noch mehrere Jahre beschäftigen, bevor die Kosten auch hier absehbar sind. Zudem laufen noch strafrechtliche Ermittlungen wegen der Abgasmanipulation.

Redaktion finanzen.net/Reuters

Bildquellen: Ken Wolter / Shutterstock.com, FotograFFF / Shutterstock.com

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