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18.10.2021 17:17

Maas bedauert Russlands Beendigung regelmäßiger Kontakte zur Nato

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Luxemburg/Moskau (Reuters) - Russland kappt nach dem Rauswurf von acht Mitarbeitern seiner Vertretung bei der Nato die förmlichen Verbindungen zu dem westlichen Militärbündnis.

Allen Mitarbeitern der Nato-Vertretung in Moskau werde am 1. November die Akkreditierung entzogen, kündigte Verteidigungsminister Sergej Lawrow am Montag an. Zudem werde die russische Vertretung bei der Nato in Brüssel ebenfalls am 1. November ihre Arbeit einstellen. Künftig könne die Nato über die russische Botschaft in Brüssel mit Russland kommunizieren, falls das nötig sein sollte, berichteten russische Nachrichtenagenturen. "Das wird das Verhältnis weiter ernsthaft belasten", kritisierte Außenminister Heiko Maas. Die Nato selbst reagierte zurückhaltend. Man habe die russische Entscheidung zur Kenntnis genommen, sagte ein Sprecher.

Die Nato hatte kürzlich acht Mitglieder der Vertretung Russlands unter dem Vorwurf der Spionage für unerwünscht erklärt. Die Maßnahme stehe nicht in Zusammenhang mit einem bestimmten Vorfall, hatte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg erklärt. Es sei aber seit einiger Zeit eine Zunahme feindseligen Verhaltens seitens Russlands festgestellt worden.

Der Vorfall ist ein weiterer Beleg für die Eintrübung der Beziehungen zwischen westlichen Staaten und Russland. Aus Sicht von Beobachtern sind sie fast wieder auf das Niveau des Kalten Krieges abgesunken, als der Westen und die damalige Sowjetunion eine konfrontative Politik verfolgten. Russland wirft der Nato vor, seinen Einfluss in Richtung russischer Grenzen auszuweiten. Die Nato erklärt hingegen, sie stärke vor dem Hintergrund der Annexion der ukrainischen Krim durch Russland östliche Mitgliedsstaaten.

Außenminister Maas kritisierte das russische Vorgehen. Gerade Deutschland habe mit der häufigen Einberufung des Nato-Russlands-Rates gezeigt, dass man bereit zum Dialog sei. "Wir müssen einmal mehr zur Kenntnis nehmen, dass Russland dies anscheinend nicht mehr ist", sagte er nach den Beratungen der EU-Außenminister. Das Verhältnis sei schon schwierig und werde nun noch schwieriger. "Die Eiszeit wird verlängert. Das ist mehr als bedauerlich", sagte der SPD-Politiker.

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Oskar

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