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18.02.2019 07:37
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Sarif - Europäer tun nicht genug für Rettung des Iran-Handels

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München (Reuters) - Europa muss nach Aussage des iranischen Außenministers Mohammad Dschawad Sarif mehr tun, um den Handel mit der islamischen Republik nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen trotz der amerikanischen Sanktionen in Gang zu halten.

Die von den Europäern für den Iran-Handel gegründete Zweckgesellschaft Instex reiche nicht aus, um die Zusage der Europäer zu erfüllen, das Atomabkommen zu retten, kritisierte Sarif am Sonntag in einer Rede bei der Münchner Sicherheitskonferenz. "Europa muss bereit sein, nass zu werden, wenn es gegen die gefährliche Strömung des amerikanischen Unilateralismus anschwimmen will."

Die USA versuchten, Europa zu zwingen, ihrerseits das Atomabkommen zu verletzen, sagte Sarif. Sie seien dabei so arrogant, dass US-Vize-Präsident Mike Pence die Europäer sogar auf europäischem Boden dränge, aus dem Vertrag auszusteigen. Die Europäer dürften dies nicht zulassen. "Wenn jemand Sie schikaniert, und Sie geben nach, wird die Schikane immer nur schlimmer", warnte der Minister. Die USA seien fixiert auf den Iran und dämonisierten sein Land. Pence hatte den Iran in seiner Rede am Samstag in München scharf attackiert und von den Europäern verlangt, aus dem Atomabkommen auszusteigen.

Deutschland, Frankreich und Großbritannien hatten im Januar das Zahlungssystem Instex geschaffen, das europäische Firmen im Handel mit dem Iran vor US-Sanktionen schützen und damit das Atomabkommen retten soll. Ob dies gelingen wird, ist unklar.

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