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04.09.2019 11:27
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Schneise der Zerstörung nach Hurrikan "Dorian" auf den Bahamas

Marsh Harbour/Bahamas (Reuters) - Hurrikan "Dorian" hat auf den Bahamas eine Schneise der Zerstörung hinterlassen.

Das ganze Ausmaß der Katastrophe wurde allmählich sichtbar: Luftaufnahmen der Insel Great Abaco zeigten kilometerlang überflutete Viertel, zerstörte Gebäude, gekenterte Boote und umhertreibende Schiffscontainer. Sieben Menschen kamen laut Ministerpräsident Hubert Minnis ums Leben. Die Zahl der Opfer könne noch weiter steigen, da es sich nur um vorläufige Informationen handele. "Wir befinden uns inmitten einer der größten Krisen in der Geschichte unseres Landes", sagte Minnis. Zwar schwächte sich der Hurrikan zuletzt auf die Stufe zwei der fünfstufigen Saffir-Simpson-Skala ab, allerdings weitete er sich aus und zog schneller weiter. Am Mittwoch fegte "Dorian" dem US-Hurrikan-Zentrum zufolge an der Ostküste Floridas vorbei nach Norden.

In Marsh Harbour auf Great Abaco seien mehr als 60 Prozent der Häuser beschädigt worden, erklärte Minnis auf einer Pressekonferenz. Das Armenviertel "The Mud" sei vollständig zerstört worden. Twitter-Nutzer berichteten, dass ganze Gemeinden hinweggefegt wurden. Zahlreiche Menschen wurden durch die Überschwemmungen von der Außenwelt abgeschnitten. Ein auf Twitter veröffentlichtes Video zeigte Anwohner, die versuchten, sich durch die Fluten schwimmend von Haus zu Haus zu retten. Nach Angaben des US-Hurrikan-Zentrums in Miami lagen die Sturmfluten auf der Insel Grand Bahama bis zu 5,5 Meter über den normalen Gezeitenhöhen. Die Liste der Vermissten ist lang.

Das UN World Food Programm geht davon aus, dass Lebensmittel für 14.500 Menschen auf den Abaco Inseln und für rund 45.000 Menschen auf Grand Bahama benötigt werden. Das genaue Ausmaß der Schäden könnte erst festgestellt werden, wenn der Wirbelsturm komplett abgezogen sei und Rettungskräfte in die betroffenen Gebiete vordringen könnten, erklärte der Generalkonsul der Bahamas in Washington, Theo Neilly. "Wir erwarten, dass der Schaden gewaltig sein wird." "Dorian" hatte drei Tage über den Bahamas gewütet, mehr als 13.000 Gebäude wurden nach Angaben des Roten Kreuzers zerstört oder schwer beschädigt. "Dorian" ist der stärkste bislang je gemessene Sturm, der das Archipel getroffen hat. Er zog am Mittwoch nordwärts. Meteorologen warnten vor der Gefahr von Tornados an der Küste Floridas, das Risiko verlagerte sich später in die US-Bundesstaaten Georgia und South Carolina.

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