09.09.2021 12:02

Scholz macht sich für Kapitalmarktunion stark

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Frankfurt (Reuters) - SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz will die Kapitalmarktunion in Europa zügig auf den Weg bringen.

Einheitliche Finanzmärkte seien essenziell wichtig für eine Stärkung der Finanzinstitute, sagte der Bundesfinanzminister bei einer Veranstaltung des "Handelsblatt" am Donnerstag. "Es ist ein zentrales Thema für die europäische Souveränität, dass wir den Banken möglich machen, Europa als Gesamtes in den Blick zu nehmen. Das ist ökonomisch von allergrößter Bedeutung." Die Chefs zahlreicher Großbanken hatten am Mittwoch an die Politik appelliert, die ins Stocken geratenen Pläne für eine Kapitalmarktunion anzugehen. Sie hoffen, dass dadurch Fusionen über Grenzen hinweg leichter werden.

Zusammenschlüsse von Banken seien privatwirtschaftliche Entscheidungen, sagte Scholz. Die Politik müsse aber Möglichkeiten dafür entwickeln, dass solche Vorhaben umgesetzt werden könnten. "Unsere Aufgabe besteht darin, einen erfolgreichen Rahmen zu schaffen für unsere Banken in Europa." Eine Kapitalmarktunion könne nur dann gelingen, wenn es eine politische Priorität bekomme. In einzelnen Ländern der EU gebe es teilweise große Vorbehalte gegen die Vereinheitlichung von Regeln für Finanzmärkte. Unter anderem sei etwa ein gemeinsames Insolvenzregime strittig sowie der Umgang mit Staatsanleihen in Bankbilanzen und aufsichtsrechtliche Themen.

Deutschland müsse als starker Bankenstandort dafür sorgen, dass die Pläne vorangetrieben würden, betonte Scholz. "Deshalb diskutieren wir sehr intensiv, sehr hart mit unseren europäischen Partnern darüber, wie wir das hinbekommen, dass jetzt endlich Bewegung in die Sache kommt." Wichtig sei aber auch, dass die Banken ihre eigenen Hausaufgaben machten.

Weltweit tätige, europäische Institute wie die Deutsche Bank und Santander sind besorgt darüber, noch weiter hinter US-Banken zurückzufallen, die sie in den vergangenen Jahren in puncto Börsenwert weit überholt haben. Nur mit größeren Banken könne Europa künftig Schritt halten mit den USA und China, sagte etwa Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing. Ohne einheitliche Kapitalmärkte werde es aber in Europa keine Fusionen geben können.

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05.10.2021Deutsche Bank Sector PerformRBC Capital Markets
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