finanzen.net
19.02.2019 10:30
Bewerten
(0)

EZB sorgt sich um Kreditvergabe der Banken

Schwache Ertragskraft: EZB sorgt sich um Kreditvergabe der Banken | Nachricht | finanzen.net
Schwache Ertragskraft
DRUCKEN
Die Europäische Zentralbank (EZB) treibt die Gefahr einer zögerlichen Kreditvergabe der Banken im Zuge der Konjunkturabkühlung um.
Die Aktienkurse der Institute seien stark gesunken und ihre Ertragskraft sei vielfach sehr gering, sagte EZB-Chefvolkswirt Peter Praet in einem am Montag veröffentlichten Interview mit der "Börsen-Zeitung". Daher bestehe das Risiko, dass die Banken ihre Geschäftspraxis noch stärker an die Konjunkturentwicklung anpassen als sonst üblich. Zwar habe dies bislang nicht zu einem Rückgang der Kreditvergabe geführt. "Wir müssen aber sehr genau im Blick behalten, wie sich das entwickelt", sagte Praet. Insgesamt hätten sich die Finanzierungsbedingungen in den vergangenen Monaten etwas verschärft.

Nach Worten Praets hält sich die Zentralbank die Option langfristiger Geldspritzen für die Banken - in der Fachwelt TLTRO genannt - weiterhin offen. Sie seien in der Vergangenheit ein "sehr nützliches" Werkzeug gewesen, um mit Störungen in der Übertragung der Geldpolitik auf die Wirtschaft umzugehen, und gehörten unverändert zum Instrumentenkasten. EZB-Direktor Benoit Coeure hatte jüngst den Spekulationen an den Börsen auf solche Geldspritzen neue Nahrung gegeben. Er könne sich eine Neuauflage dieser Langfristkredite vorstellen, sagte er. Die nächste EZB-Zinssitzung der EZB ist am 7. März.

Frankfurt (Reuters)

Bildquellen: Jorg Hackemann / Shutterstock.com, A.Hesse
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX schließt leichter -- Levi's verbucht fulminante Börsenrückkehr -- FT legt mit Betrugsvorwürfen gegen Wirecard nach -- HeidelbergCement, Fed, Biogen, Siemens, HORNBACH im Foku

Hapag-Lloyd streicht Dividende zusammen. Allianz will HUK Spitzenplatz in der Autoversicherung abjagen. Nemetschek erhöht Dividende und plant Aktiensplit. AXA nimmt mit US-Anteilsverkauf 1,4 Milliarden Dollar ein. Führungsspitze von EssilorLuxottica streitet nach Fusion anscheinend um Chefposten.

Top-Rankings

Die zehn größten Kapitalvernichter
Hier wurde am meisten Anlegergeld verbrannt
DIe innovativsten Unternehmen
Diese Unternehmen sind am fortschrittlichsten
Die Performance der MDAX-Werte in KW 11 2019.
Welche Aktie macht das Rennen?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

In diesen Ländern ist Netflix am teuersten
Hier müssen Abonnenten tief in die Tasche greifen
Die korruptesten Länder der Welt
In diesen Staaten ist die Korruption am höchsten
Abschlüsse der DAX-Chefs
Diese Studiengänge haben die DAX-Chefs absolviert
Erster Job
Wo Absolventen am meisten Geld verdienen
Das Schwarzbuch 2018/2019
Wo 2018 sinnlos Steuern verbrannt wurden
mehr Top Rankings

Umfrage

Nun ist es bestätigt: Deutsche Bank und Commerzbank loten offiziell eine Fusion aus. Glauben Sie, dass es tatsächlich dazu kommen wird?

finanzen.net Brokerage

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Sonstiges
17:43 Uhr
Ölpreise leicht gefallen
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
BayerBAY001
Deutsche Bank AG514000
CommerzbankCBK100
Apple Inc.865985
Daimler AG710000
Aurora Cannabis IncA12GS7
Amazon906866
Deutsche Telekom AG555750
BASFBASF11
SteinhoffA14XB9
Allianz840400
TeslaA1CX3T
NEL ASAA0B733
Volkswagen (VW) AG Vz.766403