Fresenius-Aktie legt zu: Gesundheitskonzern wächst profitabel und bestätigt Jahresziele

Der Gesundheitskonzern Fresenius hat nach einem soliden Auftaktquartal seine Prognose für das Gesamtjahr 2026 bekräftigt.
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In den Monaten Januar bis März wuchs der DAX-Konzern organisch um 5 Prozent auf 5,744 Milliarden Euro. Analysten hatten im Mittel 5,81 Milliarden Euro Umsatz prognostiziert.
Das EBIT vor Sondereinflüssen legte währungsbereinigt um 6 Prozent auf 678 Millionen Euro zu. Die entsprechende Marge verbesserte sich auf 11,8 von 11,6 Prozent vor einem Jahr. Hier hatte die Konsensschätzung auf 682 Millionen Euro EBIT bzw eine Marge von 11,7 Prozent gelautet.
Das Konzernergebnis stieg überproportional zum Umsatz währungsbereinigt um 13 Prozent auf 460 Millionen Euro. Die neue Steuerungskennzahl, das Kern-Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen, legte währungsbereinigt um 13 Prozent auf 0,82 Euro zu.
Für das laufende Jahr plant Fresenius unverändert mit einem organischen Umsatzwachstum von 4 bis 7 Prozent. Das Kern-Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen soll währungsbereinigt weiterhin um 5 bis 10 Prozent wachsen. Die bereinigte EBIT-Marge sieht Fresenius bei rund 11,5 Prozent.
Biopharma-Geschäft treibt Fresenius Kabi im 1. Quartal
Die Fresenius-Sparte Kabi hat im ersten Quartal 2026 einmal mehr von ihrem wachstumsstarken Biopharma-Geschäft profitiert. Mit einem organischen Umsatzwachstum von 6 Prozent lag Kabi innerhalb des strukturellen Wachstumsbands von 4 bis 7 Prozent und setzte insgesamt 2,15 Milliarden Euro um. Das Biopharma-Geschäft, das neben Biosimilars den Auftragsentwickler und -fertiger mAbxience beinhaltet, wuchs organisch um 34 Prozent und setzte 238 Millionen Euro um. Hauptumsatztreiber war das Tocilizumab-Biosimilars Tyenne mit einem mit starkem Hochlauf in den USA und Europa sowie die gute Entwicklung der Denosumab-Biosimilars Bomyntra und Conexxence in den USA, wie Fresenius erläuterte. Das EBIT vor Sondereinflüssen steigerte Fresenius Kabi zum Jahresauftakt währungsbereinigt um 4 Prozent auf 358 Millionen Euro.
Für das laufende Jahr stellt der Bad Homburger DAX-Konzern für seine Sparte Kabi weiterhin ein organisches Umsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich und eine EBIT-Marge vor Sondereinflüssen von 16,5 bis 17,0 Prozent in Aussicht.
Fresenius-Tochter Fresenius Helios steigert Profitabilität im 1. Quartal
Organisch wuchs Helios im ersten Quartal 2026 um 4 Prozent und setzte mit rund 3,5 Milliarden Euro 3 Prozent mehr um als vor einem Jahr. Dabei profitierte die Krankenhaustochter des Bad Homburger DAX-Konzerns nicht zuletzt von höheren Behandlungszahlen in Deutschland und Spanien. Das EBIT stieg, getrieben von Effizienzsteigerungen sowie positiven Effekten des Rechnungszuschlags für gesetzlich Versicherte in Deutschland, überproportional um 10 Prozent auf 368 Millionen Euro. Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 10,5 von 9,8 Prozent im Vorjahr und lag damit am oberen Ende der für das Gesamtjahr 2026 in Aussicht gestellten 10 bis 10,5 Prozent. Beim organischen Umsatzwachstum peilt Fresenius für seine Kliniksparte in diesem Jahr unverändert einen Anstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich an.
Auf XETRA geht die Fresenius-Aktie zeitweise 0,38 Prozent auf 39,59 Euro nach oben.
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Bildquellen: Fresenius, Casimiro PT / Shutterstock.com
