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30.01.2019 19:33
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Netflix: Durchwachsene Nachrichtenlage als Warnsignal?

Sorgenfalten bei Anlegern?: Netflix: Durchwachsene Nachrichtenlage als Warnsignal? | Nachricht | finanzen.net
Sorgenfalten bei Anlegern?
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Der Streaming-Gigant steht unter Druck. Neben den enttäuschenden Zahlen zum vierten Quartal erhöhen potenzielle Konkurrenten den Druck auf das Unternehmen. Experten zufolge könne der Video-On-Demand-Dienst in Zukunft ins Hintertreffen geraten.

Aktuelle Lage des Branchenprimus

Aktuell läuft es für den Streaming-Giganten Netflix nicht sehr rosig - trotz der Oscar-Nominierung in der Kategorie "Bester Film". Die Zahlen zum vierten Quartal enttäuschten die Anleger. Diese hatten sowohl beim Gewinn als auch beim Umsatz mehr erwartet, die Aktie gab daraufhin nach. Das Unternehmen verzeichnete einen negativen Cashflow von knapp drei Milliarden US-Dollar in 2018. Laut dem neuen Netflix-CFO Spencer Neumann werde sich der Cashflow auch 2019 auf einem relativ gleichen Niveau halten. Trotzdem scheint Netflix auf dem richtigen Weg zu sein. Der Streaming-Gigant zählt knapp 139 Millionen Kunden - alleine 29 Millionen Neukunden kamen 2018 hinzu. Das Wachstum dürfte laut Experten auch in diesem Jahr anhalten. Dabei soll insbesondere das Wachstum außerhalb der Vereinigten Staaten dominant sein. Vor allem an der Börse tritt die Tech-Aktie recht solide auf. Der Wert übertraf in 2019 bislang die übrigen FAANG-Aktien Facebook, Amazon, Alphabet-Tochter Google und Apple. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis lag dabei weit über dem der anderen Werte.

Fehlende Innovation, Schulden und Konkurrenzdruck

Trotz der recht soliden Ausgangslage bekräftigt Gene Munster, geschäftsführender Partner der Tech-Investmentfirma Loup Ventures, gegenüber "CNBC" seine Bedenken über die Tech-Aktie. Von einem Kauf rät der Experte aktuell ab. Die vor den Quartalszahlen angekündigte Preiserhöhung könne zu einem Rückgang der Nutzerzahlen führen - in den Vereinigten Staaten kommt es dabei zu einer Preiserhöhung von 18 Prozent. Im Gegensatz zu Munster sieht Bill Nygren, Portfoliomanager bei Oakmark, hierbei keine Korrelation. Weiterhin habe der Streaming-Dienst seinen Kredit Ende 2018 auf 10,36 Milliarden US-Dollar erhöht. Munster geht davon aus, dass Netflix - in Anbetracht der kräftig steigenden Anzahl der Eigenproduktionen - den Kreditrahmen weiterhin erweitern müsse. "Ich gehe von einem durchschnittlichen Jahr für Netflix aus. Die Erwartungen werden immer größer, nachdem das Unternehmen etwas Großes geschaffen hat. Ich sehe nur bescheidene Vorteile. Sie müssten die Zahlen sprengen und das sehen wir aktuell nicht", bekräftigt Gene Muster. Weiterhin könnte der Tech-Wert durch zunehmende Konkurrenz unter Druck geraten. Mit Disney bringt ein traditionelles Medienunternehmen Ende 2019 einen neuen Streaming-Dienst auf den Markt. Vor Allem aber Apple oder die Alphabet-Tochter Google seien in Zukunft starke Konkurrenten. "Überlegen Sie, wie störend sie sein können. Danken sie an Amazon oder Apple. Sie werden die Welt drastisch verändern, sodass es ihnen einfacher fallen wird verschiedenste Modelle zu entwickeln", so Munster gegenüber "CNBC".

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Netflix

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22.01.2019Netflix OutperformImperial Capital
18.01.2019Netflix HoldAegis Capital
18.01.2019Netflix OutperformImperial Capital
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18.01.2019Netflix BuyPivotal Research Group
22.01.2019Netflix OutperformImperial Capital
18.01.2019Netflix OutperformImperial Capital
18.01.2019Netflix OutperformRBC Capital Markets
18.01.2019Netflix BuyPivotal Research Group
18.01.2019Netflix BuyMonness, Crespi, Hardt & Co.
18.01.2019Netflix HoldAegis Capital
07.01.2019Netflix NeutralNomura
19.11.2018Netflix NeutralRBC Capital Markets
29.10.2018Netflix NeutralNomura
17.10.2018Netflix NeutralNomura
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06.07.2018Netflix SellSociété Générale Group S.A. (SG)
23.01.2018Netflix SellMorningstar
23.01.2018Netflix UnderperformWedbush Morgan Securities Inc.
18.10.2017Netflix SellSociété Générale Group S.A. (SG)

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