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19.09.2018 11:27
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Sozialverbände erwarten nichts vom "Wohngipfel"

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BERLIN (Dow Jones)--Ein Bündnis aus Mieter- und Sozialverbänden und Gewerkschaften hat vor dem für Freitag geplanten "Wohngipfel" die Erwartungen an die Veranstaltung im Kanzleramt nach unten geschraubt. "Von dem Wohngipfel übermorgen erwarten wir uns nichts", sagte der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Ulrich Schneider, bei einer Pressekonferenz in Berlin. So werde die Mietpreisbremse trotz Korrekturen der Regierung "ein zahnloser Tiger" bleiben.

"Uns alle treibt die Sorge um, dass der Wohngipfel nicht wirklich brauchbare Lösungen für das Wohnungsproblem und gegen die explodierenden Mieten bringen wird", erklärte der Direktor des Deutschen Mieterbundes, Lukas Siebenkotten. Nach seinen Informationen sei nicht davon auszugehen, dass die zu erwartenden Beschlüsse "etwas bringen", weder bei Steuerförderungen noch im Mietrecht. So sei die Verschärfung der Mietpreisbremse lediglich eine Verschärfung der Auskunftspflicht des Vermieters, und das eigentliche Problem der zahlreichen Ausnahmen bleibe.

Nötig seien stattdessen "deutliche mietrechtliche Veränderungen", um die Bestandsmieten zu garantieren. So sollten energetische Sanierungen "möglichst warmmietenneutral ausgeführt" werden. Um den Forderungen Nachdruck zu verleihen, veranstalten Deutscher Mieterbund, Paritätischer Gesamtverband, Deutscher Gewerkschaftsbund, der Sozialverband VdK Deutschland und andere den Angaben zufolge am Donnerstag einen "Alternativen Wohngipfel" in Berlin. Sein Motto ist "Zusammen gegen #Mietenwahnsinn".

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/sha

(END) Dow Jones Newswires

September 19, 2018 05:28 ET (09:28 GMT)

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