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25.02.2019 08:17
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SPD will Verkäufer von Wohnimmobilien für Makler zahlen lassen

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BERLIN (Dow Jones)--Verkäufer von Wohnimmobilien sollen in Zukunft nach dem Willen von Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) für den Makler bezahlen. Die Ministerin sagte der Süddeutschen Zeitung, die Käufer von Wohnungen und Eigenheimen sollten bei den hierzulande hohen Erwerbsnebenkosten entlastet werden. "Ein eigenes Zuhause wird gerade für junge Menschen und Familien immer schwerer zu finanzieren. Oft müssen Käufer enorme Maklerkosten tragen, obwohl der Verkäufer den Makler beauftragt hat", sagte Barley der Süddeutschen Zeitung zu dem neuen Gesetzentwurf aus ihrem Haus.

Der bewährte Grundsatz "Wer bestellt, der zahlt" müsse auch bei Immobilienkäufen gelten. "Das sorgt für einen echten Wettbewerb und faire Preise bei den Maklerkosten", sagte die Ministerin.

Für Mietverträge gilt dieses Bestellerprinzip bereits seit dem 1. Juni 2015. Nicht mehr die Mieter, sondern die Vermieter müssen seitdem für die Maklercourtage aufkommen, sofern sie den Vermittler eingeschaltet haben.

Eine Übertragung dieses Verfahren auf den Erwerb von Wohnimmobilien dürfte das Geschäft der Makler beeinträchtigen. Das Justizministerium rechnet damit, dass die Einnahmen der Makler aufgrund von Auftragsverlusten um zehn Prozent oder 600 Millionen Euro zurückgehen werden, so die Süddeutsche Zeitung. Zusätzlich seien durch sinkende Provisionen geringere Einnahmen zu erwarten. Für die Käufer ergäben sich hingegen Einsparungen von bis zu drei Milliarden Euro, hieß es in dem Bericht.

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/mgo

(END) Dow Jones Newswires

February 25, 2019 02:18 ET (07:18 GMT)

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