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23.05.2020 11:29

Stromkosten in neuen Ländern erstmals niedriger als im Westen

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HEIDELBERG (dpa-AFX) - Haushalte in den neuen Bundesländern bezahlen erstmals seit Jahren etwas weniger für ihren Strom als Verbraucher in Westdeutschland. Das hat das Vergleichs- und Vermittlungsportal Verivox ermittelt. Ein Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden müsse in Ostdeutschland aktuell im Durchschnitt 1189 Euro zahlen. In den westdeutschen Bundesländern sei die gleiche Strommenge mit durchschnittlich 1202 Euro 1,1 Prozent teurer. Noch 2017 seien die Durchschnittspreise im Osten rund 4 Prozent höher gewesen als in Westdeutschland.

Deutschlandweit stiegen die Stromkosten laut Verivox in den vergangenen zwölf Monaten um 1,4 Prozent. Die Preise entwickelten sich jedoch in Ost und West unterschiedlich. Während sie im Westen bei einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden durchschnittlich um 1,7 Prozent anzogen, sanken sie im Osten um 0,2 Prozent.

Ein Grund für die gesunkenen Preise sei die Entwicklung der Netzentgelte. "Die politische Entscheidung, die Übertragungsnetzentgelte bundesweit schrittweise anzugleichen und so die Kosten der Energiewende gleichmäßiger zu verteilen, trägt Früchte", sagte Valerian Vogel, Energieexperte von Verivox. Davon profitiere der Osten und Norden Deutschlands, wo die Kosten für Bau und Betrieb der Stromleitungen besonders hoch seien./hff/DP/stk

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