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11.09.2019 10:42
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Südkorea will sich bei WTO über Japans Exportkontrollen beschweren

Seoul (Reuters) - Südkorea will bei der Welthandelsorganisation (WTO) gegen die verschärften Exportkontrollen Japans vorgehen.

Diese seien "politisch motiviert" und "diskriminierend", sagte die südkoreanische Handelsministerin Yoo Myung Hee am Mittwoch in Seoul. Bis zu einer Entscheidung der WTO vergehen allerdings häufig Jahre. Südkorea hält sich deshalb selbst "alle Optionen" offen, um auf die Streichung von Handelsprivilegien zu reagieren, sagte Yoo. Möglich sei, Japan von der eigenen Liste der bevorzugten Handelspartner zu nehmen.

Japan hat die Belieferung südkoreanischer Technologiekonzerne mit Materialien für Handys und Halbleiter erschwert. Die Halbleiter machen etwa ein Fünftel der gesamten südkoreanischen Exporte aus. Japan hat die Beschränkungen mit Sicherheitsbedenken begründet. Einigen Experten zufolge dürfte dahinter allerdings vor allem der Streit über Entschädigungen für Südkoreaner stecken, die während der japanischen Besetzung der koreanischen Halbinsel von 1910 bis 1945 Zwangsarbeit leisten mussten.

Der Handelszwist zwischen Japan und Südkorea bereitet der deutschen Wirtschaft wachsende Sorgen. "Dieser Konflikt kommt zur Unzeit, für unsere Unternehmen drohen Kosten in Milliardenhöhe", sagte kürzlich der Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Volker Treier. "Das ist kein kleiner Konflikt, denn wir haben es mit sehr großen und globalisierten Volkswirtschaften zu tun."

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