Deutsche Telekom-Aktie etwas fester: Warnstreiks werden ausgeweitet

Die Gewerkschaft Verdi weitet in der Tarifrunde der Deutschen Telekom die Warnstreiks am Donnerstag auf weitere Gebiete im Bundesgebiet aus.
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Grund für die Warnstreiks sind nach Angaben der Gewerkschaft der "enttäuschende Verlauf der zweiten Tarifverhandlungsrunde", die ohne ein Angebot der Arbeitgeber zu Ende gegangen war.
Für Donnerstag sehen die Planungen vor, den Warnstreik in Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg und Bayern durchzuführen. Vom Streik betroffen seien mehrere Bereiche des Telekom-Konzerns, sagte Verdi-Arbeitskampfleiter Pascal Röckert. So könne es etwa zu schlechterer Erreichbarkeit, Verzögerungen im technischen Kundenservice und im Glasfaserausbau sowie zu Terminabsagen bei Kundenterminen komme.
Betroffen waren von dem Warnstreik am Mittwoch Standorte in Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen, während am Dienstag Standorte im Norden und Nordosten Deutschlands einbezogen waren.
Die Gewerkschaft fordert in der diesjährigen Tarifrunde Deutsche Telekom eine Entgeltsteigerung in Höhe von 6,6 Prozent, bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten. Zusätzlich fordert Verdi die Einführung eines Mitgliederbonus von 660 Euro im Jahr. Die Ausbildungsvergütungen sowie die Entgelte der dual Studierenden sollen um monatlich 120 Euro erhöht werden. Für diese fordert Verdi einen zusätzlichen Mitgliederbonus in Höhe von 240 Euro im Jahr.
Im XETRA-Handel am Donnerstag steht die Aktie der Deutschen Telekom zeitweise bei 27,49 Euro und damit um 0,62 Prozent höher.
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Bildquellen: Tobias Steinert / Shutterstock.com, Deutsche Telekom
