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18.02.2019 18:40
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Tarifvertrag für Luftsicherheitspersonal muss nachverhandelt werden

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FRANKFURT (Dow Jones)--Der mühsam ausgehandelte Tarifvertrag für die rund 23.000 Beschäftigten im Bereich der Sicherheit an deutschen Flughäfen steht auf der Kippe. Wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte, haben in einer Mitgliederbefragung 55 Prozent der teilnehmenden Mitglieder dem neuen Vertrag nicht zugestimmt. Der Vertrag kann damit nicht wie geplant am 1. März in Kraft treten.

"Die Verhandlungen sind damit nicht gescheitert", erklärte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Ute Kittel. "Nach dem knapp ablehnenden Votum wollen wir aber strittige Punkte des inzwischen vorliegenden Tarifvertragstextes und weitere Kritikpunkte nachverhandeln." Der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen sei informiert und zu Tarifgesprächen eingeladen worden. Ein Termin sei noch nicht bekannt.

Die Parteien hatten sich im Januar in der fünften Verhandlungsrunde auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Im Laufe der Tarifauseinandersetzung gab es wiederholt Warnstreiks, zahlreiche Flüge fielen dadurch aus.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/mgo/kla

(END) Dow Jones Newswires

February 18, 2019 12:41 ET (17:41 GMT)

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