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12.10.2018 08:36
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Teures Benzin und Heizöl treiben Inflation nahe 7-Jahres-Hoch

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Berlin (Reuters) - Teureres Öl hat die Inflation in Deutschland auf den höchsten Stand seit fast sieben Jahren getrieben.

Im Schnitt lagen die Verbraucherpreise im September um 2,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, bestätigte das Statistische Bundesamt am Freitag eine frühere Schätzung. "Eine höhere Inflationsrate hatte es zuletzt mit 2,4 Prozent im November 2011 gegeben", heiß es. Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht Werte von knapp unter zwei Prozent als ideal für die Konjunktur an.

"Maßgeblich beeinflusst wurde die Inflationsrate - wie in den Vormonaten - durch den Preisanstieg bei Energieprodukten", erklärten die Statistiker. Energie kostete im September 7,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Insbesondere leichtes Heizöl (+35,6 Prozent) und Kraftstoffe (+13,0) verteuerten sich deutlich. Ohne Berücksichtigung von Energie hätte die Inflationsrate lediglich bei 1,6 Prozent gelegen.

Nahrungsmittel verteuerten sich mit 2,8 Prozent ebenfalls überdurchschnittlich. Erheblich mehr verlangt wurde für Gemüse (+12,3 Prozent), so beispielsweise für Kartoffeln (+14,6). Auch für Molkereiprodukte und Eier (+3,5) sowie Obst (+2,7) mussten die Verbraucher mehr bezahlen.

Die Bundesregierung rechnet mit einer durchschnittlichen Teuerungsrate von 1,9 Prozent in diesem Jahr. 2019 soll sie auf zwei Prozent klettern.

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