Handelstag 4 im Börsenspiel: Ölpreise geben weiter den Takt vor
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Am vierten Spieltag setzten die Aktienmärkte ihren Abschwung fort. Die Europäische Zentralbank drehte zur Inflationsbekämpfung wie erwartet zum zweiten Mal in diesem Jahr an der Zinsschraube und überraschte mit einer Anhebung ihrer Inflationsprojektionen für 2027 und 2028.
Die Teuerungsraten wurden durch den seit Ende Februar laufenden Iran-Krieg und die deswegen haussierenden Preise von Energierohstoffen deutlich nach oben getrieben. Ein Ende des Konflikts ist weiterhin nicht absehbar. Nach Einschätzung von Volkswirten ist die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Anhebung des Leitzinses noch in diesem Jahr zuletzt weiter gestiegen. Im August waren die Verbraucherpreise im Euroraum einer ersten Schätzung zufolge 3,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Das ist die höchste Teuerungsrate seit September 2023. Die Währungshüter um Christine Lagarde sind für Preisstabilität verantwortlich, die sie bei einer Inflation von 2,0 Prozent ansiedeln. Am Berichtstag weiter deutlich steigende Ölpreise sowie eine auf Jahressicht höher als erwartete Erzeugerpreisinflation in den USA hielten die Inflationssorgen bei den Anlegern hoch. Die Nordseesorte Brent verteuerte sich zwischenzeitlich bis auf 109,68 USD und damit auf den höchsten Stand seit Mai. Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen verzeichneten diesseits und jenseits des Atlantiks neue Mehrjahreshochs. An den Aktienmärkten leiden naturgemäß vor allem zinssensitive Werte unter den steigenden Marktzinsen. Am deutschen Aktienmarkt zählten die Immobilienwerte Vonovia, TAG Immobilien, Aroundtown und LEG Immobilien zu den größeren Verlierern. Heute Nachmittag stehen die wichtigen Verbraucherpreisdaten in den USA zur Veröffentlichung an. Diese dürften darüber entscheiden, ob die US-Notenbank in der kommenden Woche ebenfalls ihren Leitzins anheben wird.
Beim Börsenspiel hieß es am Berichtstag hinsichtlich der Top 3 einmal mehr Tabula rasa. Mit „Hagi“, „Fischfrikadelle“ und „Tina“ standen drei neue Gesichter auf dem Performance-Treppchen. Dabei darf gesagt werden, dass niemand im Wettbewerb effizienter war als Hagi, denn sie hatte bislang lediglich eine Kauforder und eine Verkaufsorder getätigt. Ihren am Montagvormittag zu 0,98 EUR gekauften BEST Turbo-Call-Optionsschein (FG6GK5) auf Brent-Öl konnte sie gestern Abend zu 10,50 EUR veräußern, was einer stattlichen Rendite von 971 Prozent entspricht. Aktuell hält sie noch keine neuen Positionen und scheint auf die nächste geniale Trading-Gelegenheit zu lauern. Mit 190,4 Prozent Depotperformance hatte sie jedoch nur einen hauchdünnen Vorsprung vor der zweitplatzierten Fischfrikadelle, die 189,9 Prozent Performance verbuchen konnte. Neben einem BEST Turbo-Call-Optionsschein (FG6GLL) auf Brent-Öl hat die Teilnehmerin mit BP, Exxon Mobil, Shell und Occidental Petroleum auch noch einige Energieaktien in ihrem Portfolio.
Der Gewinner des ersten iPhone 17 steht fest: Jan-Christoph B. aus Vendersheim, auch bekannt unter dem Alias „Barto99“, hatte bei der Verlosung das nötige Quäntchen Glück. Aber nicht nur bei der Verlosung lief es für ihn gut: Auch mit seiner Depotentwicklung kann sich „Barto99“ derzeit sehen lassen. Sein Depot liegt aktuell mit mehr als zwei Prozent im Plus. Zu seinen Investments zählten unter anderem Aktien von AMD, ASML Holding und Mitsubishi. Darüber hinaus setzte er mit Turbo-Optionsscheinen auf SK Hynix sowie Brent Crude Oil.
Während er seine Aktienpositionen mit einem kleinen Verlust veräußerte, konnte er diesen durch die Gewinne aus den Turbo-Optionsscheinen mehr als ausgleichen. Wir wünschen dem Gewinner viel Freude mit seinem neuen Smartphone!
Gesamtrangliste:
| Rangliste | Trader | Perf. | Depotwert |
|---|---|---|---|
| 1 | Hagi | 190,3922 % | 290.392,20 € |
| 2 | Fischfrikadelle | 189,9222 % | 289.922,15 € |
| 3 | Tina | 187,0233 % | 287.023,30 € |
| 4 | InselP | 186,1908 % | 286.190,80 € |
| 5 | Bouny | 184,5453 % | 284.545,30 € |
| 6 | Epicfury | 183,3533 % | 283.353,30 € |
| 7 | ChuckNorris | 177,9330 % | 277.933,00 € |
| 8 | Epicfury | 176,7913 % | 276.791,27 € |
| 9 | Fred | 175,9961 % | 275.996,10 € |
| 10 | Hoikonnen | 174,7314 % | 274.731,40 € |
Bildquellen: Societe Generale