Fraport-Aktie schwächelt dennoch: Passagierziele für 2026 bleiben stabil

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hält trotz des Iran-Kriegs an seinem Passagierziel für das laufende Jahr fest.
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So soll die Zahl der Fluggäste wie geplant im Vergleich zu 2025 um etwa vier Prozent auf 65 bis 66 Millionen steigen. Fraport-Chef Stefan Schulte erklärt dies im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstag) mit einer Veränderung der Verkehrsströme.
"Der Verkehr von Frankfurt in den Mittleren Osten ist zwar gesunken, machte aber weniger als fünf Prozent unseres Gesamtaufkommens aus. Und 75 Prozent dieser Passagiere waren Umsteiger, die über den Golf weiterreisen. Viele fliegen nun auf anderen Wegen", sagte der Manager. Im März hätten die Passagierzahlen auf Direktverbindungen von Frankfurt nach Afrika und Fernost um mehr als 20 Prozent zugelegt.
An diesem Mittwoch eröffnet Fraport das neue Terminal 3 im Süden des Frankfurter Flughafens. Dieses komme zur rechten Zeit, erklärte Schulte, denn mit der geplanten Passagierzahl für 2026 liege der Flughafen nur noch fünf Prozent unter dem Aufkommen aus der Zeit vor der Corona-Pandemie.
Dass die Lufthansa in den Ausbau des Münchner Flughafens investiert, dürfte nach Schultes Ansicht zu keinem Dämpfer für den Frankfurter Airport führen. "Aus heutiger Sicht gehe ich davon aus, dass Lufthansa insbesondere im Terminal 1 weiter wachsen wird." Die Lufthansa habe kein Eigentum am Gebäude erwerben wollen.
Die Fraport-Aktie verliert im XETRA-Handel zeitweise um 0,67 Prozent auf 74,65 Euro.
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FRANKFURT (dpa-AFX)
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