TUI: Es droht der nächste Dammbruch
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Die Aktie von TUI hat im Februar eine radikale Trendwende nach unten vollzogen. Jetzt droht ein neuer Tiefschlag.
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Ein relativ mauer Ausblick auf die Buchungssaison hat Mitte Februar nach den Quartalszahlen von TUI einen kurzfristigen Abwärtstrend bei der Aktie eingeleitet. Ende Februar hat dieser mit dem Ausbruch des Irankriegs, der die Reiselust schmälert und die Spritkosten deutlich verteuert, nochmals einen Schub bekommen.
Erster Stabilisierungsversuch
Die Aussicht auf ein baldiges Ende der Kampfhandlungen hat dann im März eine erste Stabilisierung der Aktie bei 6,50 Euro eingeleitet. Als dann tatsächlich am 8. April eine Waffenruhe in Kraft getreten ist, hat die TUI-Aktie einen Satz nach oben gemacht. Die Erholung war aber nicht nachhaltig, denn bislang sind die zentralen Probleme im Irankonflikt ungelöst, weshalb auch die Straße von Hormus für die Schifffahrt nur sehr eingeschränkt befahrbar ist. Das hält den Ölpreis auf hohem Niveau.
Flammen die Kämpfe wieder auf?
Ende April ist die Aktie von TUI daher auf ein neues Jahrestief gefallen, die kurzfristige Bodenbildung scheint damit gescheitert. Das liegt an den unverändert hohen geopolitischen Risiken. Die Geduld des US-Präsidenten im Verhandlungspoker mit dem Iran scheint sich dem Ende zu nähern, was ein Wiederaufflammen der Kampfhandlungen in Kürze möglich erscheinen lässt. Das könnte die Abwärtsdynamik der TUI-Aktie nochmals beschleunigen. In diesem Szenario könnten die Tiefstände zwischen 5,00 und 5,50 Euro aus den Jahren 2024 und 2025 angesteuert werden.
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Erstellung am 18.5.26 um 10:19 Uhr.
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