17.09.2021 19:01

ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Stimmung der US-Verbraucher hellt sich im September auf

Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im September aufgehellt. Der an der Universität Michigan berechnete Index für die Verbraucherstimmung in den USA stieg bei der Umfrage zur Monatsmitte auf 71,0. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Stand von 72,0 erwartet. Bei der Umfrage Ende August lag er bei 70,3. Der Index für die Erwartungen belief sich auf 67,1 (Vormonat: 65,1), der Index für die Einschätzung der aktuellen Lage wurde mit 77,1 (78,5) angegeben.

EZB/De Guindos: Inflation könnte 2021 stärker als erwartet steigen

Der Inflationsdruck im Euroraum könnte nach Aussage von EZB-Chefvolkswirt Luis de Guindos im laufenden Jahr deutlicher als erwartet zunehmen, wenn die Probleme auf der Angebotsseite der Volkswirtschaft fortbestehen sollten. "Das hat nicht nur Auswirkungen für die Preise von Mikrochips und Halbleitern, sondern beispielsweise auch für die Energie- und Transportpreise", sagte de Guindos dem Heet Financieele Dagblad. Außerdem habe es bisher nur wenige Lohnerhöhungen aufgrund der höheren Preise gegeben. "Das könnte sich im Herbst ändern, wenn viele Lohnverhandlungen anlaufen, und wir werden diese möglichen Entwicklungen aufmerksam verfolgen."

Milliardenschwere Rüstungsexporte in den Nahen Osten - Magazin

Die schwarz-rote Bundesregierung hat Staaten, die in die Kriege in Jemen oder in Libyen verwickelt sind, laut einem Bericht des Spiegel in der zurückliegenden Legislaturperiode Rüstungslieferungen im Volumen von fast 4 Milliarden Euro genehmigt. Das Magazin berief sich auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion. Aufgeführt werden darin demnach allein Genehmigungen für Lieferungen an Ägypten im Umfang von 2 Milliarden Euro.

Kramp-Karrenbauer dachte wegen Afghanistan über Rücktritt nach

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat wegen der chaotischen Rückholaktion für frühere Ortskräfte aus Afghanistan an Rücktritt gedacht. Sie habe sich mit ihrem frühen Engagement für die Ortskräfte in der Regierung nicht durchgesetzt, sagte Kramp-Karrenbauer der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Niederländische Verteidigungsministerin tritt nach Afghanistan-Desaster zurück

Nach der niederländischen Außenministerin Sigrid Kaag ist auch Verteidigungsministerin Ank Bijleveld wegen des chaotischen Abzugs aus Afghanistan zurückgetreten. "Ich habe meine Partei und den Ministerpräsidenten informiert, dass ich den König bitten werde, meinen Rücktritt anzunehmen", sagte Bijleveld. Das Parlament hatte das Handeln der Regierung angesichts der Krise in Afghanistan zuvor offiziell missbilligt.

Putin sieht Russland und China als Partner Afghanistans

Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich für eine konstruktive Zusammenarbeit mit den in Afghanistan regierenden Taliban ausgesprochen. Zudem müsse der innerafghanische Dialog gefördert werden, sagte Putin per Videoschaltung beim Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ). Dieser gehören China, Indien, Russland und einige Länder Zentralasiens an. Sie versteht sich als Gegengewicht zum Einfluss der USA in der Region, auch wenn ihr konkretes Handeln bislang begrenzt blieb.

UN-Sicherheitsrat verlängert Afghanistan-Mission bis März 2022

Der UN-Sicherheitsrat hat das Mandat der UN-Unterstützungsmission für Afghanistan (Unama) um ein halbes Jahr bis März 2022 verlängert. In einer einstimmig beschlossenen Resolution unterstrich das Gremium zudem "die Bedeutung einer inklusiven und repräsentativen Regierung" in Afghanistan, die Frauen einbezieht und Menschenrechte achtet. Diplomatenkreisen zufolge hatten die radikalislamischen Taliban keine Einwände gegen die Verlängerung der UN-Mission.

Weltgemeinschaft droht laut neuem UN-Bericht Klimaziel deutlich zu verfehlen

Die internationale Gemeinschaft droht ihr Ziel zur Begrenzung der Erderwärmung deutlich zu verfehlen. Ein neuer UN-Bericht "zeigt, dass sich die Welt auf einem katastrophalen Weg in Richtung einer Erwärmung von 2,7 Grad Celsius befindet", sagte UN-Generalsekretär Antonio Guterres. In dem Bericht wurden die nationalen Klimaschutz-Verpflichtungen von 191 Ländern im Rahmen des Pariser Abkommens bewertet, das die Erderwärmung auf unter zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter begrenzen soll.

DJG/DJN/AFP/apo/sha

(END) Dow Jones Newswires

September 17, 2021 13:01 ET (17:01 GMT)

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