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14.09.2018 18:59
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ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

US-Industrieproduktion wächst dritten Monat in Serie

Die US-Industrieproduktion ist im August zum dritten Mal in Folge gestiegen, vor allem aufgrund der starken Leistung von Versorgern und der Herstellung von Kraftfahrzeugen. Die Industrieproduktion stieg um 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat. Zugleich kletterte die Kapazitätsauslastung um 0,2 Punkte auf 78,1 Prozent, wie die Federal Reserve mitteilte.

Stimmung der US-Verbraucher hellt sich im September kräftig auf

Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im September unerwartet und kräftig aufgehellt. Der an der Universität Michigan berechnete Index für die Verbraucherstimmung in den USA stieg bei der Umfrage zur Monatsmitte auf 100,8. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Stand von 96,1 erwartet. Bei der Umfrage Ende August lag er bei 96,2.

US-Importpreise fallen im August spürbar

Die US-Importpreise sind im August stärker gesunken als erwartet. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, fielen die Einfuhrpreise im Vergleich zum Vormonat um 0,6 Prozent. Das ist der größte Rückgang seit über zwei Jahren. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen waren im Konsens von einem Rückgang um 0,3 Prozent ausgegangen. Im Juli waren die Importpreise um 0,1 Prozent gesunken.

Schwaches Umsatzplus der US-Einzelhändler im August

Die US-Einzelhändler haben ihre Umsätze im August nur sehr leicht gesteigert. Zugleich wurde jedoch der Zuwachs im Juli nach oben revidiert. Im August hatten die Einzelhandelsgeschäfte nur 0,1 Prozent mehr Geld in den Kassen als im Vormonat. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten im Konsens mit einem Anstieg um 0,4 Prozent gerechnet.

Evans: US-Wirtschaft läuft auf allen Zylindern

Der Präsident der Federal Reserve Bank of Chicago, Charles Evans, erwartet, dass die US-Zentralbank angesichts des Wirtschaftsaufschwungs mit ihren Zinserhöhungen fortfährt. "Die US-Wirtschaft läuft auf allen Zylindern, mit niedriger Arbeitslosigkeit und einer Inflation, die sich unserem Ziel von 2 Prozent auf nachhaltiger Basis nähert", sagte Evans laut Redetext. "Ich erwarte, dass sich diese gute Leistung in den nächsten Jahren fortsetzen wird."

Trumps Ex-Wahlkampfchef will zu Russland-Affäre aussagen

Paul Manafort, der frühere Wahlkampfleiter von US-Präsident Donald Trump, hat sich bereit erklärt, mit den Ermittlungen zur Russland-Affäre zu kooperieren. Bei einer Anhörung vor Gericht in Washington bekannte sich Manafort am Freitag zugleich einer Verschwörung zum Betrug an den Vereinigten Staaten schuldig. Sein Schuldplädoyer gab der frühere Lobbyist im Rahmen einer Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft ab.

Deutsche Diplomaten arbeiten an Handelsbeziehungen zu den USA

Ungeachtet der markigen Ansagen von US-Präsident Donald Trump arbeitet Deutschland intensiv an einer Normalisierung der Handelsbeziehungen zu den Vereinigten Staaten. Am Freitag brach der Regierungskoordinator für die transatlantische Zusammenarbeit, Peter Beyer, zu einem Arbeitsbesuch in die USA auf, wie das Auswärtige Amt mitteilte. In den vergangenen Tagen hatten sich bereits Wirtschafts-Staatssekretär Ulrich Nussbaum, Finanz-Staatssekretär Wolfgang Schmidt und der wirtschaftspolitische Berater von Kanzlerin Angela Merkel, Lars-Hendrik Röller, zu handelspolitischen Gesprächen in Washington aufgehalten.

US-Botschafter: Deutschland wird vor 2022 LNG-Terminal haben

US-Botschafter Richard Grenell erwartet, dass Deutschland früher als geplant über ein eigenes Terminal für Flüssiggas verfügen wird. Bisher lauten die Planungen auf 2022. "Es wird viel schneller gehen", sagte Grenell nach einem Treffen mit Investoren aus der Energie- und Rohstoffbranche. Daran nahmen unter anderem auch ein Vertreter des RWE-Konzerns und Uniper-Vorstand Keith Martin teil.

Merkel sieht Regierungsbündnis wegen Maaßen nicht in Gefahr

Der Zwist um Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen stellt nach Überzeugung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) keine Gefahr für den Fortbestand des schwarz-roten Regierungsbündnisses dar. "So wichtig die Position des Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz ist, so klar ist auch, dass die Koalition an der Frage eines Präsidenten einer nachgeordneten Behörde nicht zerbrechen wird", sagte die Kanzlerin in Vilnius.

Merkel spricht sich gegen Aufhebung der Sanktionen gegen Russland aus

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich in Litauen gegen eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland ausgesprochen. "Bevor wir keine Fortschritte beim Minsker Abkommen sehen, kann nicht darüber gesprochen werden, dass die Sanktionen aufgehoben werden", sagte Merkel nach einem Treffen mit den Staats- und Regierungschefs Litauens, Lettlands und Estlands in Vilnius. Bisher gebe es "keine substanziellen Fortschritte im Minsker Prozess und das ist keine gute Nachricht", fügte die Kanzlerin hinzu.

Scholz: Vollendung der Bankenunion schafft Spielraum bei Krisen

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat erneut eine Vollendung der Bankenunion auf europäischer Ebene angemahnt, um die Staaten für den Fall einer möglichen neuen Krise zu wappnen. "Wir müssen die Bankenunion jetzt vollenden, damit wir die Instrumente und Möglichkeiten für die Zukunft haben", sagte Scholz bei seiner Rede in der Schlussrunde der ersten Lesung des Bundeshaushaltes im Bundestag.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/AFP/sha

(END) Dow Jones Newswires

September 14, 2018 13:00 ET (17:00 GMT)

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