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09.11.2018 18:59
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ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

US-Erzeugerpreise ziehen im Oktober kräftig an

Die US-Erzeugerpreise sind im Oktober mit dem höchsten Tempo seit fast sechs Jahren gestiegen, was darauf hindeutet, dass die Inflation nach einer Sommerabschwächung an Fahrt gewinnen könnte. Wie das Arbeitsministerium berichtete, erhöhten sich die Preise um 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat. Das ist die höchste Rate seit September 2012.

Stimmung der US-Verbraucher weniger eingetrübt als befürchtet

Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im November zwar abgeschwächt, jedoch nicht so stark wie befürchtet. Der an der Universität Michigan berechnete Index für die Verbraucherstimmung in den USA fiel bei der Umfrage auf 98,3. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Stand von 97,0 erwartet. Bei der Umfrage Ende Oktober lag er bei 98,6.

Trump setzt Einschränkung von Asylrecht in Kraft

US-Präsident Donald Trump hat eine Einschränkung des Asylrechts in Kraft gesetzt. Er unterzeichnete am Freitag eine Proklamation, wonach bis auf Weiteres nur noch solche Menschen Asyl beantragen und bekommen können, die legal ins Land einreisen, wie das Weiße Haus mitteilte.

CDU-Kandidaten-Trio tritt erstmals zusammen auf

Die drei bislang aussichtsreichsten Kandidaten für die Nachfolge von CDU-Chefin Angela Merkel haben sich erstmals gemeinsam der Öffentlichkeit gestellt. Vor einem Gespräch mit Vertreterinnen der Frauen Union gaben Annegret Kramp-Karrenbauer, Jens Spahn und Friedrich Merz kurze Statements ab. Nachfragen von Journalisten waren nicht zugelassen. Die drei Politiker werden sich bis zum Bundesparteitag am 7. und 8. Dezember in Hamburg auf acht Regionalkonferenzen der CDU-Basis vorstellen.

Nöll hört als Chef des Startup-Verbandes in einem Jahr auf

Der Startup-Bundesverband muss sich einen neuen Chef suchen. Präsident Florian Nöll kündigte am Donnerstagabend bei einer Veranstaltung an, den Verband nur noch ein Jahr bis November 2019 zu führen. Bei den dann anstehen Wahlen wird er nicht wieder für die Spitze kandidieren.

Für Umweltministerin Schulze kommen Diesel-Nachrüstungen zu spät

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat die Einigung von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) mit den Autokonzernen zur Nachrüstung von Dieselautos kritisiert. Sie monierte, dass einerseits BMW und die ausländischen Hersteller den nachträglichen Einbau von Harnstoffkatalysatoren weiter ablehnen und andererseits Daimler und VW erst 2021 damit beginnen wollen.

SPD und FDP in Hessen wollen gemeinsam mit Grünen sondieren

Noch vor der Feststellung des amtlichen Endergebnisses der Landtagswahl in Hessen wollen SPD und FDP ein gemeinsames Sondierungsgespräch mit den Grünen über eine Ampelkoalition führen. "Wir werden eine Einladung an die Grünen für ein Gespräch in der kommenden Woche aussprechen", kündigte SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel am Freitag nach einem Sondierungsgespräch mit der FDP in Wiesbaden an. Bei dem Treffen sollen laut FDP-Chef Stefan Ruppert SPD, FDP und Grüne zu dritt über eine Ampelkoalition beraten.

Brexit-Übergangsgesetz nimmt erste Hürde

Die Regierung trifft erste juristische Vorkehrungen für den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. Der Bundestag befasste sich am Freitag erstmals mit dem Brexit-Übergangsgesetz, mit dem während des Übergangszeitraums Rechtsklarheit für Unternehmen und Bürger gewährleistet werden soll. Dabei geht es um Bestimmungen des Bundesrechts, in denen auf die Mitgliedschaft in der EU Bezug genommen wird: Wenn im Bundesrecht von Mitgliedstaaten der EU die Rede ist, so ist laut Gesetz während der Übergangsphase grundsätzlich auch das Vereinigte Königreich gemeint.

Britischer Verkehrsstaatssekretär Jo Johnson tritt wegen Brexit-Kurs zurück

Wegen des Brexit-Kurses von Premierministerin Theresa May gibt es in der britischen Regierung einen weiteren Abgang: Verkehrsstaatssekretär Jo Johnson, der jüngere Bruder von Ex-Außenminister Boris Johnson, begründete seinen Rücktritt am Freitag in London damit, dass die geplante Brexit-Vereinbarung mit der Europäischen Union ein "schrecklicher Fehler" wäre. Zugleich sprach er sich für ein weiteres Brexit-Referendum aus.

Di Maio "garantiert" Italiens Verbleib in der Eurozone

Italiens Vize-Regierungschef Luigi Di Maio hat den Verbleib Italiens in der Eurozone "garantiert" und den Haushaltsplan seines Landes gegen Kritik aus der Europäischen Union verteidigt. "Als Chef der Fünf-Sterne Bewegung und stellvertretender Ministerpräsident garantiere ich es", sagte er vor Journalisten. Es sei nicht mehr die Zeit, den Euro zu verlassen. Das habe er bereits vor der Parlamentswahl im März gesagt.

EU-Kommission sagt Hilfe im Fritten-Konflikt mit Kolumbien zu

Die EU-Kommission hat Belgien, Deutschland und den Niederlanden Unterstützung wegen Einfuhrbeschränkungen für tiefgekühlte Pommes Frites durch Kolumbien zugesagt. "Europa wird europäische Fritten verteidigen", sagte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström am Freitag in Brüssel. Belgien hatte beim Treffen der EU-Handelsminister Hilfe beim Vorgehen gegen Kolumbiens Anti-Dumping-Maßnahmen vor der Welthandelsorganisation WTO gefordert. Die beiden gleichfalls betroffenen Länder Deutschland und Niederlande schlossen sich der Forderung an.

Hunderte Migranten ziehen von Mexiko-Stadt in Richtung USA weiter

Der Flüchtlingstreck aus Zentralamerika ist am Freitag von Mexiko-Stadt in Richtung USA weitergezogen. Von den mehr als 5.500 Migranten, die in einem Sportzentrum der mexikanischen Hauptstadt übernachtet hatten, setzten zunächst allerdings nur einige hundert ihren Marsch fort, wie AFP-Reporter berichteten. Die größtenteils aus Honduras stammenden Flüchtlinge wurden in U-Bahn-Waggons ohne Haltestopps bis an die Grenze des Bundesstaats Mexiko gebracht.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/AFP/sha

(END) Dow Jones Newswires

November 09, 2018 13:00 ET (18:00 GMT)

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