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17.09.2019 18:59
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ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

Seibert: Merkel und Johnson sprachen über Lage am Golf und Brexit

Regierungssprecher Steffen Seibert hat bestätigt, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit dem britischen Premierminister Boris Johnson unter anderem über die Lage am Golf gesprochen hat. "Themen des Gesprächs waren die Lage am Golf und der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union", erklärte Seibert. Den Angaben zufolge wurde vereinbart, "den Austausch am Rande der UN-Vollversammlung nächste Woche fortzusetzen". Eine Sprecherin des Bundespresseamtes wollte keine weiteren Inhalte des Gesprächs konkretisieren. Zuvor hatte die britische Regierung über das Telefonat informiert und mit Blick auf die Angriffen auf zwei Öl-Anlagen in Saudi-Arabien erklärt, Merkel und Johnson seien sich über die "Notwendigkeit" einig gewesen, zusammenzuarbeiten und zusammen mit "internationalen Partnern eine gemeinsame Reaktion zu vereinbaren".

Merkel: Keine veränderte Position zu Rüstungsexporten nach Saudi-Arabien

Bundeskanzlerin Angela Merkel hält an dem Rüstungsexportstopp der Bundesregierung gegenüber Saudi-Arabien trotz der jüngsten Angriff auf saudi-arabische Ölanlagen fest. "Ich sehe im Augenblick keine Voraussetzungen für eine veränderte Haltung der Bundesregierung", sagte Merkel während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem jordanischen König Abdullah II. bin al-Hussein.

SPD-Politiker bezweifelt Wirksamkeit des CDU-Modells für Emissionshandel

Der SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch hat am Dienstag seine Zweifel an der Wirksamkeit des von der CDU vorgeschlagenen Emissionshandels von CO2-Zertifikate bekräftigt. "Auch nach dem gestrigen Beschluss der CDU ist mir das System des Zertifikatehandels, wie von der CDU geplant, nach wie vor nicht einleuchtend", sagte der Umweltpolitische Experte der Partei. "Ich glaube, man sollte vielleicht noch mal die Erfahrung mit der Pkw-Maut beleuchten; ob nicht hier ein ähnliches Desaster droht, wenn man tatsächlich diesen Weg bis zum Ende denkt."

New York Fed kündigt erste Repo-Operation seit Jahren an

Die New York Fed hat am Dienstag die erste Repo-Operation seit Jahren durchgeführt. Wie sie am Dienstag mitteilte, fand die Operation zwischen 15.55 und 16.10 Uhr MESZ statt. Zunächst war sie für 15.30 bis 15.45 Uhr angekündigt, dann aber wegen technischer Schwierigkeiten verschoben worden. Mit ihrer Operation für maximal 75 Milliarden Dollar wollte die New York Fed nach eigenen Angaben dazu beitragen, dass die Fed Funds Rate innerhalb des Zielbereichs von 2,00 bis 2,25 Prozent bleibt.

US-Industrie wächst im August stärker als erwartet

Die US-Industrieproduktion ist im August spürbar gestiegen, ein Zeichen für die Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft nach einer Flut schwacher Daten zu Beginn dieses Jahres. Die Produktion erhöhte sich im Vergleich zum Vormonat um 0,6 Prozent, wie die Federal Reserve mitteilte. Volkswirte hatten nur eine Zunahme um 0,2 Prozent prognostiziert.

US-Regierungskreise: Angriffe auf Ölanlagen vom Iran aus geführt

Die jüngsten Luftangriffe auf saudiarabische Öl-Anlagen sind nach US-Erkenntnissen von iranischem Boden aus geführt worden. Ein US-Regierungsmitarbeiter, der nicht namentlich genannt werden wollte, sagte am Dienstag zudem der Nachrichtenagentur AFP, dass bei den Angriffen Marschflugkörper eingesetzt worden seien. Zu den Attacken vom Samstag hatten sich die Huthi-Rebellen aus dem Jemen bekannt, die vom Iran unterstützt werden.

Experten: Ölproduktion in Saudi-Arabien wohl einen Monat gestört

Nach den Drohnenangriffen auf zwei saudi-arabische Ölanlagen wird die Produktion des Landes Experten zufolge noch einen Monat lang gestört sein. Der auf Energienachrichten spezialisierte Preisinformationsdienst S&P Platts hält es für "wahrscheinlich", dass Saudi-Arabien "mindestens einen Monat lang" rund 3 Millionen Barrel Öl am Tag weniger produzieren wird. Durch die Attacken war die Ölproduktion um 5,7 Millionen Barrel am Tag eingebrochen.

Jura-Professor Saïed und Medienmogul Karoui in Präsidenten-Stichwahl in Tunesien

Der Jura-Professor Kaïs Saïed hat die erste Runde der Präsidentschaftswahl in Tunesien gewonnen. Der 61-jährige unabhängige Kandidat tritt in der Stichwahl nun gegen den inhaftierten Medienmogul Nabil Karoui an, der auf den zweiten Platz kam, wie die Wahlbehörde mitteilte. Karoui war nur wenige Tage vor Wahlkampfbeginn wegen des Verdachts der Geldwäsche und der Steuerhinterziehung in Untersuchungshaft genommen worden.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/AFP/jhe

(END) Dow Jones Newswires

September 17, 2019 13:00 ET (17:00 GMT)

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