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04.12.2019 18:59
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ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

Eurogruppen-Chef lobt Budgetpläne der Euro-Länder

Eurogruppen-Chef Mario Centeno hat sich positiv zu den Budgetplänen der einzelnen Euro-Länder gezeigt und zudem Griechenland gute Fortschritte bei den mit seinen Geldgebern vereinbarten Wirtschaftsreformen bescheinigt. "Ich stelle fest, dass kein Land danebenliegt und unsere Finanzpolitik leicht akkomodierend ist, wo möglich, wie es angesichts des Abschwungs sein sollte", sagte Centeno.

Von der Leyen kritisiert Forderungen nach kleinerem EU-Haushalt scharf

Die neue EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die Forderungen mancher EU-Länder nach einem kleineren EU-Haushalt scharf kritisiert. "Ich bin besorgt über die schweren Einschnitte" im Vorschlag der finnischen EU-Ratspräsidentschaft für den nächsten gemeinschaftlichen mehrjährigen Finanzrahmen, sagte von der Leyen in Brüssel. Besonders in den Bereichen Grenzschutz, Verteidigung und Umweltschutz dürfe nicht gespart werden.

Einzelhändler erwarten zu Weihnachten dreistellige Milliardenumsätze

Die Einzelhändler haben sich mit dem Geschäftsverlauf in der Woche vor dem ersten Advent insgesamt zufrieden gezeigt. Allerdings hätten in vielen Innenstädten vor allem mittelständische Unternehmen von schwachen Kundenfrequenzen berichtet, zeigt eine aktuelle Trend-Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter 350 Händlern. Insgesamt erwartet der HDE für die Monate November und Dezember einen Umsatz von 102 Milliarden Euro. Damit überspringt das Weihnachtsgeschäft erstmals die 100-Milliarden-Euro-Schwelle.

VDA wehrt sich gegen höhere EU-Klimaziele

Die deutsche Autoindustrie hat eine weitere Erhöhung der EU-Klimaziele abgelehnt. Die Unternehmen brauchten Planungssicherheit und kein weiteres Draufsatteln, erklärte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Bernhard Mattes, anlässlich der Jahres-Pressekonferenz in Berlin. Schon eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um 40 Prozent bis 2030 sei "hoch anspruchsvoll", so Mattes. "Jetzt eine weitere Erhöhung ins Auge zu fassen, ist grob fahrlässig."

VDIK erwartet 2020 Dämpfer bei Autozulassungen in Deutschland

Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) rechnet kommendes Jahr in Deutschland mit einer spürbaren Abkühlung. Nach etwa 3,57 Millionen Fahrzeugen dieses Jahr dürften die Pkw-Zulassungen 2020 auf rund 3,35 Millionen sinken. "2020 kommt es nach dem Rekordjahr 2019 zu einer Normalisierung beziehungsweise einer Rückkehr zum durchschnittlichen Niveau der vergangenen Jahre", sagte Verbandspräsident Reinhard Zirpel.

Altmaier: Kohleausstiegsgesetz hoffentlich nächste Woche im Kabinett

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) setzt beim Kohleausstieg weiterhin auf einen schnellen Kompromiss mit der SPD. "Wir hoffen, dass wir in der kommenden Woche im Bundeskabinett das Kohleausstiegsgesetz beschließen werden", sagte Altmaier beim Treffen der EU-Energieminister in Brüssel.

Länder-Energieminister lehnen CO2-Preis als zu niedrig ab

Die Energieminister der 16 Bundesländer haben Nachbesserungen beim bereits beschlossenen CO2-Preis gefordert. Der geplante Einstiegspreis im nationalen Zertifikatehandel sei "zu niedrig" und könne "keine Lenkungsfunktion entfalten", zitierte der Pressesprecher des baden-württembergischen Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Ralf Heineken, aus der Stellungnahme der Minister.

Klingbeil tritt wieder als SPD-Generalsekretär an

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat seine erneute Kandidatur für das Amt bei dem am Freitag beginnenden Parteitag angekündigt. Der Entscheidung seien viele Gespräche mit den designierten Parteivorsitzenden Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken vorausgegangen.

SPD-Linke fordern Entscheidung über Koalition auf dem Parteitag

Vertreter des linken SPD-Flügels haben das neue Führungsduo eindringlich davor gewarnt, auf dem Bundesparteitag keine Entscheidung über die weitere Beteiligung an der großen Koalition herbeizuführen. Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, "man habe sich mit scharfen Worten gegen die große Koalition in Ämter wählen lassen und könne sich danach an nichts mehr erinnern", sagte der Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten.

Kretschmann bringt Özdemir als Kanzlerkandidaten ins Spiel

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hält außer Robert Habeck und Annalena Baerbock auch den ehemaligen Parteivorsitzenden Cem Özdemir für einen denkbaren Kanzlerkandidaten der Partei.

Deutschland weist russische Diplomaten aus

Deutschland hat zwei Mitarbeiter der russischen Botschaft ausgewiesen und die russischen Behörden zur Aufklärung des Mordes an einem georgischen Staatsbürger im Berliner Tiergarten aufgefordert. Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich über das Vorgehen der russischen Behörden verärgert.

Gericht: Crowdworker sind keine regulären Arbeitnehmer

Sogenannte Crowdworker haben nach einem Urteil des Landesarbeitsgerichts München kein klassisches Arbeitsverhältnis mit ihrem Auftraggeber. Mit diesem am Mittwoch verkündeten Urteil wies das Gericht die Klage eines Mannes ab, der für einen Internetdienst regelmäßig Aufträge abarbeitete.

Merkel und Trump zeigen sich nach Nato-Treffen zufrieden

Zum Abschluss des zweitägigen Nato-Treffens haben sich US-Präsident Donald Trump und Bundeskanzlerin Angela Merkel zufrieden gezeigt. Beide bezeichneten das Treffen als "sehr erfolgreich", und Trump sieht die Nato gestärkt aus dem Treffen hervorgehen.

Frankreich will ab 2020 Digitalwährung testen

Als erstes Land der Eurozone will Frankreich im kommenden Jahr eine Digitalwährung testen. Das kündigte der Gouverneur der Notenbank Banque de France, François Villeroy de Galhau, am Mittwoch in Paris an. Ziel ist nach seinen Worten die Entwicklung einer Digitalwährung, die für den Transfer sehr großer Beträge geeignet ist. Die Testphase solle "schnell" anlaufen, sagte Villeroy de Galhau.

ISM-Index für US-Dienstleister fällt stärker als erwartet

Das Wachstum in der US-Dienstleistungsbranche hat sich im November verlangsamt. Der vom Institute for Supply Management (ISM) berechnete Einkaufsmanagerindex des nicht-verarbeitenden Gewerbes ermäßigte sich auf 53,9 (Vormonat: 54,7). Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Rückgang auf 54,5 prognostiziert.

Markit: US-Dienstleister kommen im November besser in Schwung

Die Geschäftsaktivität in der US-Dienstleistungsbranche hat sich im November lebhafter als im Vormonat gezeigt. Der von IHS Markit für den Sektor ermittelte Einkaufsmanagerindex erhöhte sich auf 51,6 von 50,6 Punkten. Vorläufig war für November ebenfalls ein Wert von 51,6 ermittelt worden.

US-Rohöllagerbestände unerwartet stark gesunken

Die Rohöllagerbestände in den USA haben sich in der Woche zum 29. November verringert. Sie fielen nach Angaben der staatlichen Energy Information Administration (EIA) um 4,856 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten nur einen Rückgang um 1,5 Millionen Barrel vorhergesagt.

Saudi-Arabien droht mit Steigerung der Ölförderung - Kreise

Sollten sich einige Opec-Staaten weiterhin den Fördermengenbeschränkungen der Gruppe widersetzen, so droht Saudi-Arabien mit einem Alleingang. Das Land wolle dann die Ölproduktion einseitig steigern, sagten Opec-Vertreter im Vorfeld des Treffens der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) und der mit ihr verbündeten Produzenten.

ADP: Schwaches Jobwachstum in US-Privatwirtschaft im November

Der Beschäftigungszuwachs in der US-Privatwirtschaft ist im November viel schwächer ausgefallen als erwartet. Wie der Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing Inc (ADP) berichtete, entstanden gegenüber dem Vormonat nur 67.000 Stellen. Analysten hatten dagegen ein Plus von 150.000 Jobs vorausgesagt. Im Oktober waren unter dem Strich 121.000 Arbeitsplätze hinzugekommen, und damit 4.000 mehr als ursprünglich gemeldet.

State Department: USA nehmen Verhandlungen mit Taliban bald wieder auf

Die USA werden nach eigenen Angaben die unterbrochenen Verhandlungen mit den radikalislamischen Taliban bald wieder aufnehmen. Das US-Außenministerium erklärte am Mittwoch, US-Unterhändler Zalmay Khalilzad werde zu neuen Gesprächen mit den Taliban nach Katar reisen.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/AFP/jhe

(END) Dow Jones Newswires

December 04, 2019 13:00 ET (18:00 GMT)

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