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15.01.2020 19:16
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ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.

USA und China unterzeichnen Teilhandelsabkommen

Die USA und China haben sich nach monatelangen Verhandlungen im Handelskonflikt auf ein Phase-1-Abkommen verständigt. Im Rahmen des Deals werde China die Käufe von US-Produkten und Services massiv erhöhen. Zudem soll das geistige Eigentum von in China tätigen US-Unternehmen besser geschützt werden. Wie aus dem achtteiligen Abkommen hervorgeht, sollen US-Unternehmen besseren Zugang zu chinesischen Märkten erhalten, vor allem im Finanzsektor. US-Präsident Donald Trump und der chinesische Vize-Regierungschef Liu He setzten bei einer Zeremonie im Weißen Haus ihre Unterschriften unter das Dokument. Trump sprach von einem "bedeutenden Schritt" für ein künftiges "historisches Handelsabkommen" zwischen beiden Ländern.

Heil will Strukturwandel in Autobranche "beschäftigungspolitisch begleiten"

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat sich mit Blick auf das Spitzentreffen zur Autobranche für eine "beschäftigungspolitische Begleitung" des Strukturwandels in betroffenen Branchen stark gemacht. Man müsse politische Antworten auf "Treiber des Wandels" finden, "zum Beispiel die Frage, was unsere Politik, dem menschengemachten Klimawandel entgegenzuwirken, auch für Folgen für Wirtschaft und Arbeitsplätze hat", sagte Heil im Bundestag.

Deutschland soll 877 Mio Euro neue EU-Hilfen für Kohle-Ausstieg bekommen

Die EU-Kommission will ab 2021 den Kohleausstieg in deutschen Regionen mit bis zu 877 Millionen Euro an zusätzlichen Mitteln fördern. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch aus EU-Kreisen erfuhr, ist dies der zweithöchste Betrag aus dem geplanten "Fonds für einen gerechten Übergang". Der größte Anteil ist demnach für Polen mit zwei Milliarden Euro reserviert, obwohl Warschau das EU-Ziel der Klimaneutralität im Jahr 2050 bisher nicht mitträgt.

Koalitionsvertrag für rot-rot-grüne Minderheitsregierung in Thüringen steht

Zweieinhalb Monate nach der Landtagswahl in Thüringen hat sich die Linkspartei von Ministerpräsident Bodo Ramelow mit SPD und Grünen inhaltlich auf einen Koalitionsvertrag für eine Minderheitsregierung geeinigt. "Wir haben einen Koalitionsvertrag, der die Zukunft Thüringens beschreibt", sagte die Linken-Landesvorsitzende Susanne Hennig-Wellsow am Mittwoch in Erfurt.

EZB: NPL-Volumen der Großbanken sinkt auf 3,4 Prozent

Das Volumen notleidender Kredite (NPL) in den Bilanzen der von der Europäischen Zentralbank (EZB) direkt überwachten Banken hat sich im dritten Quartal 2019 weiter verringert. Nach Mitteilung der EZB lag es bei 3,41 Prozent des insgesamt ausstehenden Kreditvolumens. Das war das niedrigste Niveau seit Veröffentlichung der Datenreihe 2015. Zugleich meldete die EZB eine etwas höhere Eigenkapitalausstattung der Institute und eine etwas gesunkene Liquidität.

US-Demokrat Schiff soll Anklage in Amtsenthebungsverfahren gegen Trump führen

Der demokratische Abgeordnete Adam Schiff wird im Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Donald Trump die Anklage führen. Die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, die Demokratin Nancy Pelosi, ernannte den Vorsitzenden des Geheimdienstausschusses der Kongresskammer am Mittwoch zum "leitenden Manager" für den Impeachment-Prozess. Sechs weitere Demokraten werden gemeinsam mit Schiff die Anklage gegen Trump vertreten, unter ihnen mit Jerry Nadler der Vorsitzende des Justizausschusses des Repräsentantenhauses.

New Yorker Konjunkturindex steigt im Januar

Die Geschäftsaktivität des verarbeitenden Gewerbes im Großraum New York hat sich im Januar verstärkt. Der von der Federal Reserve Bank of New York ermittelte Index für die allgemeine Geschäftstätigkeit im verarbeitenden Gewerbe des Distrikts erhöhte sich auf plus 4,8. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten nur einen Anstieg auf plus 4,0 prognostiziert. Im Vormonat hatte der Index bei plus 3,3 gelegen.

US-Erzeugerpreise steigen im Dezember nur verhalten

Der Preisdruck in den USA ist im Dezember auf vorgelagerter Ebene gedämpft geblieben. Die Erzeugerpreise stiegen lediglich um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet.

New Yorker Konjunkturindex steigt im Januar

Die Geschäftsaktivität des verarbeitenden Gewerbes im Großraum New York hat sich im Januar verstärkt. Der von der Federal Reserve Bank of New York ermittelte Index für die allgemeine Geschäftstätigkeit im verarbeitenden Gewerbe des Distrikts erhöhte sich auf plus 4,8. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten nur einen Anstieg auf plus 4,0 prognostiziert. Im Vormonat hatte der Index bei plus 3,5 gelegen.

Medwedew erklärt Rücktritt der russischen Regierung

Der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew hat am Mittwoch überraschend den Rücktritt seiner Regierung erklärt. Medwedew habe Präsident Wladimir Putin über diesen Schritt informiert, nachdem dieser eine Reihe von Verfassungsänderungen angekündigt hatte, berichteten russische Nachrichtenagenturen.

Putin hatte in seiner Rede zur Lage der Nation zuvor angekündigt, dem Parlament im Zuge einer Verfassungsreform mehr Macht einräumen zu wollen.

Putin schlägt Chef der Steuerbehörde als neuen Regierungschef vor

Nach dem unerwarteten Rücktritt der russischen Regierung hat Präsident Wladimir Putin den Chef der nationalen Steuerbehörde, Michail Mischustin, als neuen Ministerpräsidenten vorgeschlagen. Das meldeten die russischen Nachrichtenagenturen am Mittwochabend unter Berufung auf den Kreml. Als Reaktion auf eine von Putin angekündigte Verfassungsreform hatte zuvor Regierungschef Dmitri Medwedew den Rücktritt seiner Regierung verkündet.

US-Rohöllagerbestände sinken stärker als erwartet

Die Rohöllagerbestände in den USA haben sich in der Woche zum 10. Januar stärker verringert als erwartet. Sie fielen nach Angaben der staatlichen Energy Information Administration (EIA) um 2,549 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten einen Rückgang um 1,1 Millionen Barrel vorhergesagt. In der Vorwoche hatten sich die Lagerbestände um 1,164 Millionen Barrel erhöht.

Opec erhöht Wachstumsprognose für globale Ölnachfrage 2020

Die besseren Aussichten für die Weltwirtschaft werden sich aus Sicht der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) in einem stärkeren Wachstum der Ölnachfrage im Jahr 2020 niederschlagen. In ihrem monatlichen Ölmarktbericht erhöhte die Opec ihre Wachstumsprognose für die weltweite Ölnachfrage um 140.000 Barrel auf 1,22 Millionen Barrel pro Tag, während sie gleichzeitig ihre Prognose für das globale Wirtschaftswachstum 2020 auf 3,1 Prozent anhob.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/DJN/AFP/kla

(END) Dow Jones Newswires

January 15, 2020 13:16 ET (18:16 GMT)

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