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15.08.2019 13:29
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ÜBERBLICK am Mittag/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

China droht mit "notwendigen Gegenmaßnahmen" auf US-Zölle

Die chinesische Regierung hat angekündigt, dass sie "die notwendigen Gegenmaßnahmen" zum jüngsten US-Aktionsplan ergreifen wird, einen Zoll von 10 Prozent auf 300 Milliarden US-Dollar chinesischer Waren zu erheben. Die Entscheidung der USA, neue Zölle zu erheben, habe den Konsens zwischen den Präsidenten der beiden Länder in Argentinien und Osaka "schwer verletzt", erklärte die chinesische Zolltarifkommission des Staatsrates unter Berufung auf einen nicht genannten Beamten. Sie weiche "vom richtigen Weg ab, Unterschiede durch Dialog zu lösen", sagte der Beamte.

Norwegens Zentralbank belässt Leitzins bei 1,25 Prozent

Die norwegische Notenbank hat ihren Leitzins bei 1,25 Prozent belassen, warnte aber davor, dass die weltwirtschaftlichen Risiken die Unsicherheit über den weiteren Zinspfad erhöhten. Ökonomen hatten im Vorfeld der Ratssitzung mit einem stabilen Leitzins gerechnet. Im Mai hatte die Norges Bank den Leitzins um 25 Basispunkte erhöht und signalisiert, dass eine weitere Zinserhöhung im Laufe dieses Jahres wahrscheinlich ist.

Verbände fordern Maßnahmen nach Rückgang der Baugenehmigungen

Die Baubranche hat sich ernüchtert über den jüngsten Rückgang der Baugenehmigungen gezeigt und die Politik zum Handeln aufgefordert. "Wir sind von der Halbjahresbilanz ziemlich enttäuscht", sagte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel. Insbesondere der Rückgang im Mehrfamilienhausbau müsse für die Politik ein "Warnruf" sein. "Die anhaltende Diskussion über Enteignung und Mietendeckel könnte dazu führen, dass sich der Rückgang der Genehmigungen auch im zweiten Halbjahr fortsetzen wird", warnte er.

Chemie-Industrie fordert höhere steuerliche Forschungsförderung

Die chemisch-pharmazeutische Industrie Deutschlands eilt mit ihren Forschungsausgaben von Rekord zu Rekord. Zuletzt gab sie rund 11,8 Milliarden Euro aus. Mittelfristig werde es für die Unternehmen aber immer schwieriger, ihre Position im internationalen Vergleich zu verteidigen, stellte Thomas Wessel, Vorsitzender des VCI-Ausschusses Forschung, Wissenschaft und Bildung, fest. Denn viele Industrie- und Schwellenländer unterstützten gezielt die Innovationskraft ihrer Firmen. Vor allem China gebe hohe Summen für Forschung und Entwicklung aus.

DIHK: Besetzung von Ausbildungsplätzen bleibt schwierig

Die Wirtschaft hat nach einer neuen Studie des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) weiterhin Probleme, genügend Auszubildende zu finden - auch wenn ein Abwärtstrend bei den Ausbildungsverträgen gestoppt scheint. "Der deutschen Wirtschaft fällt es nach wie vor schwer, alle offenen Ausbildungsplätze zu besetzen", erklärte der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks. In 32 Prozent der Betriebe seien 2018 laut der neuen Ausbildungsumfrage der Kammern Ausbildungsplätze unbesetzt geblieben, nach 34 Prozent 2017.

Höhere Mindestlöhne für Dachdecker ab 2020

Die tariflichen Mindestlöhne im Dachdeckerhandwerk steigen ab 2020 an. Das Verhandlungsergebnis über einen Branchenmindestlohn sei fristgerecht vom Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) und der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) angenommen worden, wie der ZVDH am Donnerstag mitteilte. Dies bestätigte die IG Bau auf Dow-Jones-Nachfrage. Die Einigung war bereits Mitte Juli erfolgt.

Stegner und Schwan geben Pressekonferenz zu Bewerbung für SPD-Vorsitz

Die Vorsitzende der SPD-Grundwertekommission, Gesine Schwan, und der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner haben für Freitag eine Pressekonferenz zu dem Thema "Gemeinsame Kandidatur für den Parteivorsitz der SPD" angekündigt. Das teilte die Bundespressekonferenz mit, in deren Räumen die Pressekonferenz um 12.30 Uhr stattfinden wird.

Neue StVO sieht höhere Strafen für Parken auf Radwegen vor - Bericht

Parken in zweiter Reihe, auf Geh- und Radwegen sowie das Halten auf Schutzstreifen soll nach der vom Bundesverkehrsministerium geplanten neuen Straßenverkehrsordnung (StVO) künftig bis zu 100 Euro Strafe kosten. Bisher sind es 15 bis 30 Euro. Auch das dreiminütige Halten auf Schutzstreifen soll demnach künftig nicht mehr erlaubt sein. Das sieht nach Angaben der Bild-Zeitung der Entwurf der neuen StVO vor, den das Ministerium nun fertiggestellt habe. Fahrer, die keine Rettungsgasse bilden, sollen dem Bericht zufolge 320 Euro Bußgeld zahlen.

+++ Konjunkturdaten +++

GB/Einzelhandelsumsatz Juli +0,2% gg Vm; +3,3% gg Vj

GB/Einzelhandelsumsatz Juli PROG: -0,1% gg Vm; +2,7% gg Vj

GB/Einzelhandelsumsatz ex Kraftstoffe Juli +0,2% gg Vm; +2,9% gg Vj

DJG/DJN/AFP/apo

(END) Dow Jones Newswires

August 15, 2019 07:30 ET (11:30 GMT)

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