30.06.2022 08:59

ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Deutscher Einzelhandel verbucht Umsatzplus im Mai

Die Umsätze im deutschen Einzelhandel sind im Mai trotz der hohen Inflation gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Daten mitteilte, erhöhten sich die Umsätze nach Abzug der Inflation um 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Zuwachs um 0,5 Prozent prognostiziert. Nominal wuchsen die Umsätze um 2,0 Prozent. Die Differenz zwischen den nominalen und realen Ergebnissen spiegelt die hohen Preissteigerungen im Einzelhandel wider.

Deutsche Importpreise steigen im Mai schwächer als erwartet

Die Importpreise in Deutschland sind im Mai schwächer gestiegen als erwartet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete, erhöhte sich der Index der Einfuhrpreise im Vergleich zum Vormonat um 0,9 Prozent. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Anstieg von 1,5 Prozent prognostiziert. Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein Importpreisanstieg von 30,6 Prozent registriert. Die befragen Ökonomen hatten einen Anstieg von 31,5 Prozent erwartet.

Chinas Industrie- und Dienstleistungssektor legt im Juni zu

Die Stimmung in der chinesischen Industrie hat sich im Juni nach offiziellen Angaben aufgehellt. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für den verarbeitenden Sektor erhöhte sich auf 50,2 (Mai: 49,6), wie aus Daten der nationalen Statistikbehörde und der China Federation of Logistics & Purchasing (CFLP) hervorgeht. Vom Wall Street Journal befragte Ökonomen hatten einen Stand von 50,5 Punkten prognostiziert. In der Dienstleistungsbranche hat sich die Lage im Juni aufgehellt, wie der Einkaufsmanagerindex für den Servicesektor zeigte. Er stieg auf 54,7 (Vormonat: 47,8) Punkte.

Großbritannien erhöht Militärhilfen an Ukraine um knapp 1,2 Milliarden Euro

Großbritannien weitet seine Militärhilfen für die Ukraine massiv aus. Die britische Regierung kündigte an, die Hilfen um 1 Milliarde Pfund (1,2 Milliarden Euro) zu erhöhen und damit fast zu verdoppeln. Insgesamt hat Großbritannien der Ukraine damit Militärhilfen im Umfang von 2,3 Milliarden Pfund zugesagt, wie die Regierung erklärte. Geliefert werden sollen demnach unter anderem Luftabwehrsysteme, Drohnen und Ausrüstung zur elektronischen Kriegsführung.

Putin wirft Nato "imperiale Ambitionen" vor

Der russische Präsident Wladimir Putin hat der Nato "imperiale Ambitionen" vorgeworfen. Das Militärbündnis versuche durch den Ukraine-Konflikt seine "Vormachtstellung" zu behaupten, sagte Putin in der turkmenischen Hauptstadt Aschgabad vor Journalisten. "Die Ukraine und das Wohlergehen der ukrainischen Bevölkerung sind nicht das Ziel des kollektiven Westens und der Nato, sondern ein Mittel zur Verteidigung ihrer eigenen Interessen." Mit dem geplanten Nato-Beitritt von Finnland und Schweden habe Russland "kein Problem", sagte Putin außerdem.

Selenskyj verkündet Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Syrien

Die Ukraine wird nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj die diplomatischen Beziehungen zu Syrien abbrechen. "Es wird keine Beziehungen zwischen der Ukraine und Syrien mehr geben", sagte Selenskyj in einer Videobotschaft auf Telegram. Damaskus hatte zuvor die pro-russischen selbsternannten "Volksrepubliken" Donezk und Luhansk im Osten der Ukraine anerkannt. Damit war Syrien das erste Land nach Russland, das die beiden Separatistengebiete anerkannte.

Israels Regierungschef Bennett tritt bei anstehender Wahl nicht erneut an

Der scheidende israelische Regierungschef Naftali Bennett wird bei der anstehenden Neuwahl zum Parlament nicht erneut antreten. Bennett habe den Abgeordneten seiner Jamina-Partei seine Absicht mitgeteilt, "bei den nächsten Wahlen nicht zu kandidieren", sagte sein Sprecher.

USA nach indirekten Atomverhandlungen mit dem Iran "enttäuscht"

Die USA haben sich "enttäuscht" über die indirekten Atomverhandlungen mit dem Iran in der katarischen Hauptstadt Doha gezeigt. Bei den Gesprächen seien "keine Fortschritte" erzielt worden, erklärte das US-Außenministerium. "Die indirekten Gespräche in Doha sind beendet, und während wir der EU für ihre Bemühungen sehr dankbar sind, sind wir enttäuscht, dass der Iran ein Mal mehr nicht positiv auf die Initiative der EU reagiert hat."

+++ Konjunkturdaten +++

GB/BIP 1Q +0,8% gg Vorquartal (vorläufig: +0,8%)

GB/BIP 1Q +8,7% gg Vorjahr (vorläufig: +8,7%)

GB/Investitionen 1Q endgültig -0,6% gg Vq; +8,3% gg Vj

GB/Investitionen 1Q revidiert von vorläufig -0,5% gg Vq; +8,5% gg Vj

GB/Leistungsbilanz 1Q Defizit 51,7 Mrd GBP

GB/Leistungsbilanz 1Q PROGNOSE Defizit 39,8 Mrd GBP

GB/Leistungsbilanz 4Q bestätigt mit Defizit 7,3 Mrd GBP

Japan/Industrieproduktion Mai -7,2% (PROG: -0,3%) gg Vm

Südkorea Index Frühindikatoren Mai 99,4 (Apr: 99,3)

DJG/DJN/AFP/apo

(END) Dow Jones Newswires

June 30, 2022 03:00 ET (07:00 GMT)

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