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19.02.2019 08:59
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ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Auftragsreichweite der deutschen Industrie steigt auf 5,7 Monate

Die deutsche Industrie verfügt über ein solides Auftragspolster. Die Reichweite kletterte im Dezember auf 5,7 (Vormonat: 5,6 Monaten), wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Selbst wenn die Auftragseingänge abrupt stoppen würden, könnten die Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes im Durchschnitt ein knappes halbes Jahr weiter produzieren. Verglichen mit dem Vormonat stieg der Auftragsbestand um 0,2 Prozent.

Chinas Notenbank will erste Liquiditätsspritze bald setzen

Die People's Bank of China (PBoC) wird in Kürze ihre erste Transaktion mit sogenannten Bill Swaps durchführen, ein monetäres Instrument zur Erhöhung der Liquidität im Finanzsektor. Sun Guofeng, Leiter der geldpolitischen Abteilung der Zentralbank, sagte in einem Briefing, dass die PBoC eine Gebühr für den Umtausch von ewigen Anleihen in Zentralbankwechsel auf der Grundlage von Marktpreisen erheben wird.

Australiens Notenbank sorgt sich um nachlassenden privaten Konsum

Die wachsende Unsicherheit über die Konsumausgaben hat die Reserve Bank of Australia (RBA) dazu veranlasst, auf einen neutralen Kurs einzuschwenken und die Diskussion über Zinserhöhungen aufzugeben. Im Protokoll zur geldpolitischen Sitzung der Notenbank vom 5. Februar heißt es, der "Ausblick für den Konsum ist weiterhin eine der größten Unsicherheiten für die Prognosen zur inländischen Konjunkturentwicklung".

Juncker: Bei US-Autozöllen kaufen wir weniger Soja und Flüssiggas

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker glaubt trotz gegenteiliger Befürchtungen daran, dass die USA vorerst keine Autozölle gegen Europa verhängen werden. Das habe ihm US-Präsident Donald Trump zugesichert, erklärt der Kommissionschef im Interview mit der Stuttgarter Zeitung. "Trump hat mir sein Wort gegeben, dass es vorerst keine Autozölle gibt. Ich halte diese Zusage für belastbar". Andernfalls werde die EU umgehend reagieren, warnte Juncker.

Handelsgespräche zwischen China und den USA gehen diese Woche weiter

Die Handelsgespräche zwischen den USA und China werden in dieser Woche fortgesetzt. Der chinesische Vizeregierungschef Liu He wird zu diesem Zweck am Donnerstag und Freitag in Washington sein, wie das chinesische Handelsministerium mitteilte. Dort werde er den US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer und US-Finanzminister Steven Mnuchin treffen. In der vergangenen Woche sind in den bilateralen Verhandlungen über ein Handelsabkommen nach Angaben beider Seiten Fortschritte erzielt worden.

16 US-Bundesstaaten verklagen Trump wegen Notstandserklärung

Im Streit um die Notstandserklärung für den Bau einer Grenzmauer haben 16 US-Bundesstaaten Präsident Donald Trump verklagt. In einer bei einem Bundesgericht in Kalifornien eingereichten Klage werfen sie Trump einen Verstoß gegen die Verfassung vor. Der Präsident habe das Land in eine "Verfassungskrise" geführt. Vor dem Weißen Haus in Washington demonstrierten derweil hunderte Menschen gegen die Notstandserklärung.

Trump ruft Venezuelas Armee zur Unterstützung Guaidós auf

US-Präsident Donald Trump hat das venezolanische Militär mit eindringlichen Worten zur Abkehr von Staatschef Nicolás Maduro aufgerufen. Die Soldaten müssten sich entscheiden, ob sie "das großzügige Amnestie-Angebot" des selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó annehmen oder weiter an der Seite Maduros stehen, sagte Trump in einer Rede vor Vertretern der venezolanischen Gemeinschaft in Miami.

Maduro erwartet 300 Tonnen Hilfsgüter aus Russland

Venezuela erwartet nach Angaben des umstrittenen Staatschefs Nicolás Maduro 300 Tonnen Hilfsgüter aus Russland. Die humanitäre Hilfslieferung mit Medikamenten werde am Mittwoch ankommen, sagte der Linksnationalist bei einem im Fernsehen übertragenen Auftritt. Seine Regierung habe die Lieferung "mit Würde bezahlt", die Güter würden "legal" ins Land kommen. Dann fügte er hinzu, die Hilfsgüter stammten von Russland, China, der Türkei, anderen Ländern und der UNO.

+++ Konjunkturdaten +++

Schweiz Jan Handelsbilanz Überschuss 1,4 Mrd CHF

DJG/DJN/AFP/apo

(END) Dow Jones Newswires

February 19, 2019 03:00 ET (08:00 GMT)

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