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22.07.2019 08:59
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ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Deutsche Steuereinnahmen legen im Juni kräftig zu

Die deutschen Steuereinnahmen sind im Juni wieder kräftig gestiegen, nachdem sie im Mai nur in geringerem Umfang gewonnen hatten. Im Juni nahmen sie ohne reine Gemeindesteuern gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,8 Prozent zu, wie das Bundesfinanzministerium in seinem Monatsbericht mitteilte. Der Bund verbuchte demnach 4,2 Prozent mehr an Steuereinnahmen und erreichte ein Aufkommen von 37,1 Milliarden Euro. Die Länder nahmen mit 35,2 Milliarden Euro um 6,9 Prozent mehr an Steuern ein. Insgesamt belief sich das deutsche Steueraufkommen im Juni auf rund 80,7 Milliarden Euro.

Deutsche betrachten wirtschaftliche Entwicklung eher mit Skepsis

Die meisten Deutschen sehen die künftige wirtschaftliche Entwicklung eher mit Skepsis. 50 Prozent gehen laut dem am Montag veröffentlichten RTL/n-tv-Trendbarometer davon aus, dass sich die ökonomischen Verhältnisse eher verschlechtern werden. Nur 14 Prozent rechnen demnach mit einer Verbesserung, 34 Prozent erwarten keine größere Veränderung. Regional gibt es dabei allerdings deutliche Unterschiede. Besonders in einigen ostdeutschen Ländern sowie im Stadtstaat Hamburg ist der Optimismus deutlich ausgeprägter als im Rest des Landes. Die Pessimisten dominieren am stärksten im Westen des Bundesgebiets.

Kritik in SPD an Vorstoß zu Null-Zöllen auf US-Industrieprodukte

In der SPD stoßen Vorschläge auf Kritik, im Handelsstreit mit den USA Industriezölle auf null zu senken. Das Angebot von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) an die USA sei "das falsche Signal", sagte der stellvertretende Vorsitzende des EU-Ausschusses im Bundestag, Markus Töns, der Rheinischen Post. Das Bundeswirtschaftsministerium wies darauf hin, dass es sich um einen Vorschlag der EU-Kommission handele.

China verhängt Strafzölle auf Edelstahl-Importe aus Europa

China führt Antidumpingzölle auf Edelstahlerzeugnisse aus der Europäischen Union sowie aus Japan, Südkorea und Indonesien ein. Wie das Handelsministerium mitteilte, liegen die Zollsätze zwischen 18,1 und 103,1 Prozent. Betroffen seien warmgewalzte Edelstahlbleche und Edelstahlbolzen. Die Zölle gelten ab Dienstag für eine Dauer von fünf Jahren, so das Ministerium weiter.

May leitet am Montag Dringlichkeitssitzung zu Tanker-Krise

Im Tanker-Konflikt mit dem Iran kommt das britische Krisenkabinett am Montag zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Das Gremium werde am Vormittag unter dem Vorsitz von Premierministerin Theresa May über die "Wahrung der Sicherheit für die Schifffahrt im Persischen Golf" beraten, teilte Mays Büro am Sonntagabend in London mit. Der britische Außenminister Jeremy Hunt sprach derweil mit Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) und dem französischen Chefdiplomaten Jean-Yves Le Drian telefonisch über das Thema.

Pompeo dankt Mexiko für Bemühungen beim Aufhalten von Migranten

US-Außenminister Mike Pompeo hat sich zufrieden über die Bemühungen Mexikos gezeigt, Migranten an einer Durchreise in Richtung USA zu hindern. Pompeo dankte seinem mexikanischen Amtskollegen Marcelo Ebrard bei einem Treffen in Mexiko-Stadt für die "verstärkten" Bemühungen bei der Durchsetzung von Migrationsregeln, wie das US-Außenministerium am Sonntag erklärte. Dies habe nach ersten Erkenntnissen dazu geführt, dass weniger "illegale Einwanderer" an der Südgrenze der USA ankämen.

Selenskyjs Partei bei Parlamentswahl in der Ukraine klar auf Siegeskurs

Bei der vorgezogenen Parlamentswahl in der Ukraine hat sich ein klarer Sieg der Partei von Staatschef Wolodymyr Selenskyj abgezeichnet. Prognosen sahen die neu gegründete Partei Diener des Volkes nach Schließung der Wahllokale am Sonntagabend bei 43,9 Prozent der Stimmen. An zweiter Stelle lag die Russland-freundliche Oppositionsplattform - Für Leben mit lediglich 11,5 Prozent.

Israelische Truppen beginnen mit Abriss palästinensischer Häuser

Israelische Truppen haben am Montag damit begonnen, Häuser von Palästinensern südlich von Jerusalem abzureißen. Dutzende Polizisten und Soldaten riegelten am Morgen mehrere mehrstöckige Wohnhäuser in Sur Baher ab, bevor ein Bagger anrückte und mit dem Abriss eines noch im Bau befindlichen Hauses begann. Die Zerstörung der Häuser hatte schon im Vorfeld international Besorgnis ausgelöst.

DJG/DJN/AFP/hab

(END) Dow Jones Newswires

July 22, 2019 03:00 ET (07:00 GMT)

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