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15.01.2020 09:00
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ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

IMK-Konjunkturindikator: Rezessionsrisiko kräftig gesunken

Die Wahrscheinlichkeit, dass die deutsche Wirtschaft in nächster Zeit in eine Rezession eintritt, ist in den vergangenen Wochen nach Berechnungen des Konjunkturforschungsinstituts IMK deutlich gesunken. Der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung zeige für die drei Monate von Januar bis Ende März ein Rezessionsrisiko von 14,8 Prozent an - nach 30,2 Prozent im Dezember, erklärte das IMK.

George plädiert für unveränderte Zinsen

Die Präsidentin der Kansas City Fed, Esther George, hält es für richtig, die Leitzinsen in den USA auf dem aktuellen Niveau zu halten. Zunächst müsse der Effekt der drei Zinssenkungen im vergangenen Jahr auf die Wirtschaftsentwicklung beobachtet werden, sagte George, die sich 2019 gegen die drei Zinsschritte ausgesprochen hatte. Sie hatte argumentiert, dass die Notenbank die Geldpolitik erst lockern sollte, wenn sich ein tatsächlicher Bedarf dafür einstellt und nicht - wie geschehen - als vorsorgliche Absicherung.

US-Regierung: Teilabkommen sieht keine Reduzierung von Zöllen vor

Die USA sehen sich durch die Einigung auf ein Teilabkommen im Handelsstreit mit China nicht zur Senkung bestehender Strafzölle verpflichtet. Die Vereinbarung sehe dies keineswegs vor, teilten das Finanzministerium und der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer mit. Anderslautende Gerüchte seien "vollkommen falsch". Die USA und China wollen am Mittwoch in Washington ein Teilabkommen zur Beilegung zahlreicher Streitpunkte in ihrem seit fast zwei Jahren andauernden Handelskonflikt unterzeichnen.

USA unterstützen europäisches Vorgehen bei Atomabkommen mit Iran

Die USA unterstützen das neue Vorgehen der Europäer im Streit mit dem Iran um das internationale Atomabkommen. Die US-Regierung unterstütze "voll" die Entscheidung von Deutschland, Frankreich und Großbritannien, ein Schlichtungsverfahren einzuleiten, erklärte das Außenministerium in Washington. Zusätzlicher "diplomatischer und wirtschaftlicher Druck" auf Teheran sei gerechtfertigt.

Kritik an Trumps Iran-Politik bei TV-Debatte der US-Demokraten

Führende Präsidentschaftsbewerber der US-Demokraten haben das Vorgehen von Präsident Donald Trump im Konflikt mit dem Iran kritisiert. Der frühere Vizepräsident Joe Biden warf Trump bei einer TV-Debatte der Demokraten vor, bei der Begründung für die Tötung des iranischen Generals Kassem Soleimani "glatt gelogen" zu haben. Biden bezog sich damit auf die Aussage Trumps, Soleimani habe mutmaßlich Anschläge auf vier US-Botschaften im Nahen Osten geplant.

Raketen schlagen nahe von US-Soldaten genutzten Stützpunkts im Irak ein

In der Nähe eines von der US-Armee genutzten Stützpunkts im Irak sind mehrere Raketen eingeschlagen. Der Angriff habe der Militärbasis Tadschi nördlich der Hauptstadt Bagdad gegolten, erklärte die irakische Armee. Zwei Iraker wurden nach Angaben aus Kreisen der Polizei und der Rettungskräfte verletzt.

Vernichtung des brasilianischen Amazonaswalds 2019 drastisch zugenommen

Die Vernichtung des Amazonas-Regenwaldes in Brasilien hat im vergangenen Jahr drastisch zugenommen. Laut veröffentlichten Daten des brasilianischen Instituts für Weltraumforschung (Inpe) stieg die Entwaldung in dem Gebiet um 85 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden demnach 9.166 Quadratkilometer Amazonaswald vernichtet. Das war die größte vernichtete Waldfläche in dem Gebiet seit fünf Jahren.

+++ Konjunkturdaten +++

Indonesien Exporte Dez 14,47 Mrd USD

Indonesien Importe Dez 14,5 Mrd USD

Indonesien Handelsbilanz Dez Defizit 0,03 Mrd USD (PROG Defizit 0,18 Mrd USD)

DJG/DJN/AFP/apo

(END) Dow Jones Newswires

January 15, 2020 03:00 ET (08:00 GMT)

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