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16.01.2020 08:59
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ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Deutsche HVPI-Inflation steigt im Dezember spürbar

Der am harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) gemessene Inflationsdruck in Deutschland hat im Dezember spürbar zugenommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, stieg der HVPI mit einer Jahresrate von 1,5 (Vormonat: 1,2) Prozent. Die Statistiker bestätigten damit - wie von Volkswirten erwartet - ihre vorläufige Schätzung vom 3. Januar. Gegenüber dem Vormonat stieg der HVPI um 0,6 Prozent, womit die vorläufigen Daten ebenfalls bestätigt wurden. Die HVPI-Rate ist maßgeblich für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB).

Chinas Wirtschaft wächst 2019 wohl um über 6 Prozent

Der chinesische Vizepremier Liu He hat sich zuversichtlich für das Wachstum der chinesischen Wirtschaft im abgelaufenen Jahr gezeigt. Die Wirtschaft sei schneller als 6 Prozent gewachsen, darauf deuteten wichtige Indikatoren wie Beschäftigung, Preise und internationaler Zahlungsverkehr hin, sagte Liu nach Unterzeichnung des Handelsabkommens mit den USA in Washington. Auch die jüngsten Daten für Januar seien besser als erwartet ausgefallen, sagte der Vizepremier, ohne Details zu nennen.

Beige Book zeigt anhaltend moderates Wachstum

Die US-Wirtschaft zeigt einer Erhebung der US-Notenbank zufolge weiterhin ein moderates Wachstum. Insgesamt starte die Wirtschaft solide in das neue Jahr, nachdem sie in den letzten sechs Wochen des Jahres 2019 ihr moderates Plus beibehalten habe, urteilte die US-Notenbank in ihrem Konjunkturbericht Beige Book. Der enge Arbeitsmarkt, langsame Preiserhöhungen und eine solides Weihnachtsgeschäft - insbesondere bei den Online-Käufen - glichen die Schwäche im verarbeitenden Gewerbe aus.

Kaplan warnt vor Risiken durch zu große Geldspritzen

Der Präsident der Federal Reserve Bank of Dallas, Robert Kaplan, sieht die Gefahr, dass die Zentralbank vor allem durch ihre Liquiditätsspritzen in das Finanzsystem die Risikoneigung der Investoren erhöht. Er würde es deshalb bevorzugen, wenn die Notenbank Wege findet, die Ausweitung ihrer Bilanz wieder zurückzufahren, sagte der Notenbanker am Rande einer Veranstaltung in New York. "Viele Marktteilnehmer glauben, dass eine höhere Bilanzsumme der Fed höhere Bewertungen und Risikoaktiva unterstützt", sagte Kaplan, der dieses Jahr ein Stimmrecht im Offenmarktausschuss der US-Notenbank hat.

Harker: Geldpolitik der Fed derzeit angemessen

Der Chef der US-Notenbank in Philadelphia, Patrick Harker, hat sich sehr skeptisch zu den Zinssenkungen der Fed im vergangenen Jahr geäußert. Zugleich sagte er aber, dass die Geldpolitik aktuell insgesamt angemessen sei. "Ich glaube nicht, dass wir die Zinssätze in irgendeine Richtung bewegen müssen" in einer Wirtschaft, der es im Allgemeinen gut geht. Dies gelte trotz erheblicher Unsicherheit über die Aussichten.

USA und China unterzeichnen Teilhandelsabkommen

Die USA und China haben sich nach monatelangen Verhandlungen im Handelskonflikt auf ein Phase-1-Abkommen verständigt. Im Rahmen des Deals werde China die Käufe von US-Produkten und Services massiv erhöhen. Zudem soll das geistige Eigentum von in China tätigen US-Unternehmen besser geschützt werden. Wie aus dem achtteiligen Abkommen hervorgeht, sollen US-Unternehmen darüberhinaus besseren Zugang zu chinesischen Märkten erhalten, vor allem im Finanzsektor. US-Präsident Donald Trump und der chinesische Vize-Regierungschef Liu He setzten bei einer Zeremonie im Weißen Haus in Washington ihre Unterschriften unter das Dokument.

Amtsenthebungsverfahren gegen Trump beginnt am Donnerstag

Es ist ein historischer Moment: Das Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump wegen der Ukraine-Affäre wird am Donnerstag beginnen. Das Repräsentantenhaus übergab am Mittwoch in einer feierlichen Zeremonie die Anklageschrift gegen Trump an den Senat. Dort stehen zunächst eine Reihe prozeduraler Schritte wie die Anklageverlesung an, der Prozess im engeren Sinne beginnt dann am Dienstag. Trump ist der erst dritte Präsident der US-Geschichte, der sich einem Impeachment-Prozess stellen muss.

London gibt nach Einigung auf Regierung in Nordirland zwei Milliarden Pfund frei

Nach dem Ende der drei Jahre andauernden politischen Blockade in Nordirland, hat die britische Regierung zwei Milliarden Pfund (2,3 Milliarden Euro) freigegeben. Mit dem Geld solle der öffentliche Dienst in Nordirland reformiert und ein Streit über die Bezahlung des Krankenhauspersonals beigelegt werden, erklärte in London Nordirland-Minister Julian Smith. Im Gegenzug solle die nordirische Regionalregierung mehr Rechenschaft über die öffentlichen Ausgaben ablegen.

Russische Regierung tritt nach Ankündigung von Verfassungsreform zurück

Reform der Verfassung und eine neue Regierung: Russlands Präsident Wladimir Putin hat eine Reihe von Änderungen an dem politischen System angekündigt, dem er seit 20 Jahren vorsteht. Nach Putins Ankündigung, dem Parlament künftig mehr Macht einräumen zu wollen, erklärte Ministerpräsident Dmitri Medwedew überraschend den Rücktritt seiner Regierung. Putin nominierte wenig später den weitgehend unbekannten Chef der Steuerbehörde, Michail Mischustin, als neuen Regierungschef.

Bund und Länder vereinbaren Fahrplan für Abschaltung von Kohlekraftwerken

Der Bund und die Länder mit Braunkohleförderung haben sich auf einen Fahrplan für die Abschaltung von Kraftwerken geeinigt. Die Einigung wurde bei einem Spitzentreffen im Kanzleramt erzielt, wie Regierungssprecher Steffen Seibert nach den rund sechsstündigen Beratungen in der Nacht zum Donnerstag mitteilte. Die Vereinbarung sieht unter anderem vor, dass das Ende der Kohleverstromung in Deutschland möglicherweise um einige Jahre vorgezogen wird.

UNO warnt vor Zunahme von Extremwetter durch Klimawandel

Die UNO hat vor einer Zunahme von Extremwetterphänomenen in Folge der Erderwärmung gewarnt. "Leider erwarten wir für 2020 und die kommenden Jahrzehnte viele extreme Wetterereignisse, verursacht durch Rekordwerte bei den Treibhausgasen in der Atmosphäre", erklärte Petteri Taalas, Chef der Weltorganisation für Meteorologie (WMO). Er verwies insbesondere auf die verheerenden Buschbrände in Australien.

+++ Konjunkturdaten +++

Japan/Maschinenbauaufträge Kern Nov +18,0% (PROG: +3,3%) gg Vm

Japan/Maschinenbauaufträge Kern Nov +5,3% gg Vj

DJG/DJN/AFP/apo

(END) Dow Jones Newswires

January 16, 2020 03:00 ET (08:00 GMT)

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