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26.03.2020 08:59

ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

US-Senat beschließt einstimmig Billionen-Hilfspaket

Im Kampf gegen die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Coronavirus-Pandemie in den USA hat der Senat in Washington das größte Rettungspaket in der Geschichte der Vereinigten Staaten beschlossen. In einem seltenen Akt der parteiübergreifenden Geschlossenheit votierte die Kongresskammer einstimmig für die Maßnahmen mit einem Umfang von rund 2 Billionen Dollar. Das Mega-Hilfspaket sieht unter anderem Schecks von 1.200 Dollar für US-Bürger, rasche Hilfen für kleine Unternehmen und Milliardenkredite für Konzerne vor.

Kanadas Parlament verabschiedet milliardenschweres Hilfspaket gegen Corona-Krise

Das kanadische Parlament hat ein Nothilfepaket im Volumen von umgerechnet 69 Milliarden Euro gegen die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Coronavirus-Krise verabschiedet. Der Senat in Ottawa stimmte dem Maßnahmenbündel zu, nachdem es zuvor bereits vom Unterhaus gebilligt worden war. Vorgesehen sind unter anderem direkte Staatshilfen für Unternehmen und Familien im Volumen von 33 Milliarden Euro.

Zahl der Coronavirus-Infektionen weltweit auf mehr als 450.000 gestiegen

Die Zahl der offiziell bestätigten Infektionsfälle mit dem neuartigen Coronavirus ist weltweit auf mehr als 450.000 gestiegen. Bis Mittwochabend infizierten sich mindestens 450.876 Menschen mit dem Erreger Sars-Cov-2, wie eine Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf der Basis von Behördenangaben ergab. Die Zahl der Todesfälle stieg auf mindestens 20.647.

Zahl der Coronavirus-Infektionen in den USA bei über 60.000

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in den USA ist inzwischen auf mehr als 60.000 angestiegen. Laut der Johns-Hopkins-Universität wurden bis Mittwochnachmittag (Ortszeit) mehr als 61.000 Infektionsfälle und rund 850 Todesopfer bestätigt. Damit stehen die USA in der Liste der Länder mit den meisten gemeldeten Infektionen inzwischen auf Platz drei hinter China und Italien.

Commerzbank erwartet Rekord bei US-Erstanträgen

Die Commerzbank rechnet bei den wöchentlichen Erstanträgen auf US-Arbeitslosenhilfe mit einem noch nie dagewesenen Anstieg. Somit werde am Donnerstag die erste "harte Zahl" veröffentlicht, die einen Eindruck von der Vollbremsung der US-Wirtschaft gebe, schreiben die Ökonomen Christoph Balz und Bernd Weidensteiner in einer Researchnote. "Wir rechnen mit etwa 3 Millionen Anträgen. Dies wäre eine Verzehnfachung gegenüber der Vorwoche." Die von Dow Jones Newswires befragten Ökonomen prognostizieren im Mittel einen Anstieg auf 1,5 Millionen.

Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Italien verlangsamt sich weiter

Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Italien hat sich den vierten Tag in Folge verlangsamt. Die Zahl der Infektionen sei um 7,5 Prozent angestiegen, das sei der niedrigste Zuwachs seit Beginn der Pandemie, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Allerdings habe es einen deutlichen Anstieg der Todesfälle in Regionen mit großen Städten wie Neapel und Rom gegeben. Insgesamt wurden den Angaben zufolge innerhalb von 24 Stunden 683 neue Todesfälle registriert.

G7-Staaten bekräftigen Willen zur Zusammenarbeit in Coronavirus-Krise

Die G7-Staaten haben ihren Willen zur Zusammenarbeit im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie bekräftigt. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) erklärte nach einer Videokonferenz mit seinen G7-Kollegen, zentral seien eine "internationale Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Bereitstellung von Medikamenten und Impfstoffen", aber auch eine Unterstützung der "am schlechtesten gewappneten Länder der Welt". Gerade die wirtschaftlich stärksten Staaten müssten "solidarisch und verantwortungsvoll handeln".

EU-Kommission erlässt wegen Corona-Krise neue Leitlinien für Firmenübernahmen

Vor dem Hintergrund massiver Kurseinbrüche an den Börsen wegen der Corona-Krise hat die EU-Kommission neue Leitlinien für Firmenübernahmen verabschiedet. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen forderte die Mitgliedstaaten zu intensiveren Kontrollen ausländischer Direktinvestitionen auf. "Wir müssen unsere strategisch wichtigen Technologien und Konzerne schützen", sagte sie in einer Videobotschaft. Wegen der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie seien viele Unternehmen derzeit verwundbarer als sonst.

EZB bereit zur Aktivierung von OMT - Agentur

Die Europäische Zentralbank (EZB) ist laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zum gezielten Ankauf der Staatsanleihen einzelner Euro-Länder im Rahmen so genannter Outright Monetary Transactions (OMT) bereit. Bloomberg berichtet unter Berufung auf informierte Personen, im EZB-Rat würde es keinen ernsthaften Widerstand gegen OMT geben, sollte sich der Einsatz dieses 2012 geschaffenen Instruments als notwendig erweisen.

Bank of Korea bietet unbegrenzte Liquidität für drei Monate

Die südkoreanische Zentralbank stellt ab April drei Monate lang unbegrenzt Liquidität zur Verfügung, um die Finanzmärkte zu stabilisieren. Die Liquidität wird bis Juni über wöchentliche Rückkaufsvereinbarungen mit einer erweiterten Anzahl von Wertpapierfirmen und anderen Finanzinstitutionen zur Verfügung stehen, erklärte die Bank of Korea. Der beispiellose Schritt der Zentralbank erfolgte inmitten wachsender Besorgnis über eine mögliche Liquiditätsknappheit durch die Coronavirus-Pandemie.

Singapurs Währungsbehörde bietet Banken bis zu 60 Mrd US-Dollar an

Die Währungsbehörde Singapurs wird den Banken des Stadtstaates bis zu 60 Milliarden US-Dollar an Finanzmitteln zur Verfügung stellen. Die neue US-Dollar-Fazilität werde für stabilere Finanzierungsbedingungen sorgen und die Kreditvergabe in US-Dollar an Unternehmen in Singapur und der Region erleichtern, erklärte die Monetary Authority of Singapore (MAS).

Scholz lehnt Eurobonds oder Corona-Anleihen der Euro-Länder ab

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat gemeinsame Staatsanleihen der Euro-Länder, sogenannte Eurobonds oder Corona-Bonds, abgelehnt. "Die Notwendigkeit, solche neuen Instrumente zu erfinden, gibt es im Augenblick nicht", sagte Scholz der Rheinischen Post. "Die Solidarität innerhalb Europas lässt sich auf den bestehenden Wegen bewirken, etwa durch Maßnahmen, die die Europäische Kommission aus ihren Haushaltsmitteln unmittelbar auf den Weg bringt", sagte der Minister. "Zudem gibt es die Europäische Investitionsbank und den Europäischen Stabilitätsmechanismus."

Grüne fordern von Regierung Unterstützung von Corona-Bonds

Der Europaabgeordnete Sven Giegold fordert angesichts der Corona-Krise von der EU ein gemeinsames Vorgehen in Wirtschaftsfragen und die Auflage von Corona-Bonds. Er forderte die Bundesregierung auf, in dieser Frage ihren Widerstand aufzugeben. Nicht nur deutsche Unternehmen sollten gerettet werden, sondern auch Unternehmen anderer Staaten, denn sonst könne es später teuer werden, sagte der Grünen-Politiker im Deutschlandfunk.

GfK-Konsumklima bricht wegen Corona-Krise dramatisch ein

Die Coronavirus-Pandemie wirkt sich massiv auf die Verbraucherstimmung in Deutschland aus. Die Konsumforscher der GfK ermittelten für April einen deutlichen Einbruch ihres Indikators zum Konsumklima auf 2,7 von revidierten 8,3 Punkten im Vormonat. Zunächst hatten sie für März noch einen Wert von 9,8 Zählern berichtet. Die von Dow Jones Newswires befragten Ökonomen hatten auf dieser Basis für April einen Rückgang auf lediglich 7,5 Zähler erwartet.

Mittelstandsverbund befürchtet Massensterben von Unternehmen

Der Mittelstandsverbund hat vor einer Pleitewelle seiner Mitgliedsunternehmen gewarnt. Präsident Eckhard Schwarzer sagte im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, dass das Volumen des jüngst vom Bundestag beschlossenen Corona-Hilfspakets wohl ausreichen werde. Das Problem sei aber, dass die Hilfen zu spät kämen.

Ifo-Exporterwartungen stürzen wegen Pandemie ab

Die Stimmung unter den deutschen Exporteuren hat sich im März wegen der Corona-Pandemie massiv verschlechtert. Die Ifo-Exporterwartungen der Industrie fielen von minus 1,1 auf minus 19,8 Punkte. Dies ist der stärkste Rückgang seit der Wiedervereinigung und der niedrigste Wert seit Mai 2009. "Die Corona-Pandemie bremst den weltweiten Handel aus", erklärte das Ifo-Institut. "Die länderübergreifende Logistik wird schwieriger. Deutschland als Exportnation ist besonders davon betroffen."

Zwei Pariser Flughäfen machen wegen Corona-Krise dicht

Zwei der drei großen internationalen Flughäfen von Paris werden wegen der Corona-Krise vorübergehend geschlossen. Wie Behörden und Betreiber mitteilten, machen die Airports Orly und Beauvais-Tillé dicht. Als Grund wurde der drastisch gesunkene Betrieb infolge der Reisebeschränkungen genannt. Geöffnet bleibt aber der Flughafen Charles de Gaulle, der größte Airport der französischen Hauptstadt.

Frankreich zieht wegen Corona-Pandemie Soldaten aus dem Irak ab

Frankreich holt wegen der Coronavirus-Pandemie seine im Irak stationierten Soldaten zurück. Da die internationale Anti-IS-Koalition beschlossen habe, die Ausbildung irakischer Sicherheitskräfte wegen der Corona-Krise vorerst zu unterbrechen, ziehe Frankreich seine Einsatzkräfte ab, teilte die Armee mit. Die knapp 200 an der Ausbildungsmission beteiligten Soldaten sollen demnach vorerst nach Frankreich zurückkehren.

Helsinki wird wegen Coronavirus abgeriegelt

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

March 26, 2020 04:00 ET (08:00 GMT)

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