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01.07.2020 08:59

ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Deutscher Einzelhandel erzielt Umsatzplus in Rekordhöhe

Der deutsche Einzelhandel hat im Mai einen Rekordzuwachs bei den Umsätzen verzeichnet. Die Gründe hierfür waren die Geschäftsschließungen bis Mitte April und die anschließenden Lockerungen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Daten mitteilte, stiegen die Umsätze nach Abzug der Inflation um 13,9 Prozent gegenüber dem Vormonat. Das ist der stärkste monatliche Zuwachs seit Beginn der Datenreihe im Jahr 1994. Ökonomen hatten lediglich einen Zuwachs um 3,9 Prozent prognostiziert

Stimmung in Japans Industrie fällt auf Elfjahresfief

Die Stimmung in der japanischen Wirtschaft ist infolge der Corona-Pandemie im Juni auf den niedrigsten Wert seit elf Jahren gefallen. Wie aus dem sogenannten Tankan-Bericht der japanischen Notenbank hervorgeht, fiel der Sentiment-Index für die Großunternehmen des Landes auf minus 34 verglichen mit minus 8 in der vergangenen Umfrage im März. Ökonomen hatten in einem Konsens des Datendienstleisters Quick einen Wert von minus 31 erwartet.

Chinesischer Industrie-PMI steigt im Juni auf Sechsmonatshoch

In der chinesischen Industrie hat sich die Aktivität im Juni dank einer steigenden Inlandsnachfrage belebt. Der von Caixin Media Co und dem Researchhaus Markit ermittelte Einkaufsmanagerindex (PMI) für den verarbeitenden Sektor erhöhte sich auf 51,2 (Mai: 50,7) Punkte. Das ist der höchste Stand seit sechs Monaten.

Powell sieht neue Herausforderungen durch Coronavirus

Fed-Chef Jerome Powell hat in einer Anhörung davon gesprochen, dass der Neustart der US-Wirtschaft schneller begonnen habe als von der Fed erwartet. Das Wiederanfahren der Geschäftsaktivitäten berge aber das Risiko von mehr menschlichen Kontakten und somit mehr Ansteckungen mit dem Coronavirus, sagte der Fed-Präsident. Das zeige sich schon mit einem Ansteigen der Infektionszahlen.

Maas sieht EU unter Zeitdruck bei Entscheidung über Wiederaufbaufonds

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) drängt die Europäische Union (EU) zu Tempo bei der Einigung über den Wiederaufbaufonds für die von der Corona-Krise gebeutelte Region. "Wichtig ist, dass Länder wie Italien oder Spanien, die ganz besonders hart getroffen sind von der Corona-Krise, jetzt auch schnell auf dieses Geld zugreifen können", mahnte der SPD-Politiker am Mittwoch im ZDF-Morgenmagazin

Esken fordert deutlich stärkere Anhebung des Mindestlohns

SPD-Chefin Saskia Esken hat die von der Mindestlohnkommission empfohlene stufenweise Anhebung des Mindestlohns als zu gering kritisiert. "Nein, das reicht bei weitem nicht", sagte Esken dem Nachrichtenportal t-online.de. "Wir haben schon länger 12 Euro als Ziel formuliert. Und selbst dieses Ziel ist ja eigentlich ein bewegliches, weil die Löhne steigen."

Regierungskrise in Slowenien wegen Skandals um Anti-Corona-Ausrüstung

In Slowenien ist die Regierung wegen eines Skandals um mutmaßliche Regelverstöße bei der Materialbeschaffung für den Kampf gegen die Corona-Pandemie in schwere Turbulenzen geraten. Der Innenminister trat zurück, der Wirtschaftsminister wurde vorübergehend festgenommen. Die rechtsgerichtete Regierung unter Ministerpräsident Janez Jansa amtiert erst seit Anfang März.

US-Mediziner Fauci warnt vor 100.000 Corona-Infektionen pro Tag

Der US-Mediziner und Präsidentenberater Anthony Fauci hat vor einem massiven Anstieg der Coronavirus-Infektionen gewarnt. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen in den USA könne von derzeit mehr als 40.000 auf 100.000 ansteigen, sagte Fauci bei einer Anhörung im US-Senat.

Trump billigt Abzug von 9.500 Soldaten aus Deutschland

US-Präsident Donald Trump hat formal dem Abzug von rund 9.500 Soldaten aus Deutschland zugestimmt. Der Präsident habe entsprechende Planungen des Verteidigungsministeriums gebilligt, teilte Pentagon-Sprecher Jonathan Hoffman mit. Details dazu, wann der Abzug beginnen soll und wohin die Soldaten verlegt werden sollen, nannte der Sprecher nicht.

Pompeo droht China wegen Hongkong-Gesetzes mit weiteren Sanktionen

US-Außenminister Mike Pompeo hat China wegen des neuen Sicherheitsgesetzes für Hongkong mit weiteren Sanktionen gedroht. "Die Vereinigten Staaten werden nicht tatenlos zusehen, während China Hongkong in seinem autoritären Schlund verschluckt", erklärte Pompeo in Washington. Er sprach wegen der Inkraftsetzung des Sicherheitsgesetzes von einem "traurigen Tag für Hongkong und für alle freiheitsliebenden Menschen in China".

Sicherheitsgesetz für Hongkong sieht lebenslange Haft als Höchststrafe vor

Erst Stunden nach Inkrafttreten seines umstrittenen Sicherheitsgesetzes für Hongkong hat China dessen Inhalt veröffentlicht. Demnach können die chinesischen Behörden gegen "sehr schwere" Verbrechen gegen die nationale Sicherheit einschreiten. Dazu zählen "Subversion, Abspaltung, Terrorismus, sowie Konspiration mit ausländischen Kräften", um die nationale Sicherheit zu gefährden. Als Höchststrafe droht eine lebenslängliche Haft.

Polizei meldet erste Festnahme unter neuem Sicherheitsgesetz in Hongkong

In Hongkong hat die Polizei erstmals einen Menschen auf Grundlage des neuen Sicherheitsgesetzes festgenommen. Der Mann sei wegen des Besitzes einer Unabhängigkeitsflagge in Gewahrsam genommen worden, erklärte die Hongkonger Polizei auf Twitter. Der Festgenommene wurde demnach mit der Flagge im beliebten Einkaufsviertel Causeway Bay aufgegriffen. "Dies ist die erste Festnahme seit Inkrafttreten des Gesetzes", twitterte die Polizei weiter.

USA drängen im UN-Sicherheitsrat auf Verlängerung des Waffenembargos gegen Iran

Die USA haben im UN-Sicherheitsrat erneut auf eine Verlängerung des auslaufenden UN-Waffenembargos gegen den Iran gedrängt. Andernfalls sei die Stabilität im Nahen Osten gefährdet, warnte US-Außenminister Mike Pompeo bei einer virtuellen Sitzung des Rates. Der Iran betonte hingegen, dass die Einhaltung des Atomabkommens vom Ende des Embargos abhänge.

Biden verzichtet wegen Corona-Pandemie auf Wahlkampfauftritte

Der designierte US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden will wegen der Corona-Pandemie auf Wahlkampfauftritte vor großem Publikum verzichteten. Er werde dem Rat der Ärzte folgen und keine solchen Veranstaltungen abhalten, sagte der US-Demokrat vor Journalisten in Wilmington im Bundesstaat Delaware.

+++ Konjunkturdaten +++

GB/Nationwide Hauspreisindex Juni -1,4% gg Vm; -0,1% gg Vj

Japan/Kfz-Absatz Juni -26,0% gg Vorjahr

Indonesien Kernverbraucherpreise Juni +2,26% gg Vorjahr (Mai: +2,65%)

DJG/DJN/AFP/apo

(END) Dow Jones Newswires

July 01, 2020 03:00 ET (07:00 GMT)

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