Commerzbank-Aktie gibt nach: Unicredit stockt bei Commerzbank auf - Übernahmeschwelle rückt näher

UniCredit baut ihren Anteil an Commerzbank weiter aus und nähert sich der entscheidenden 30-Prozent-Marke. Ein Pflichtangebot rückt damit näher.
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Die italienische Großbank UniCredit hat ihren Anteil an der Commerzbank weiter aufgestockt. Das Institut verfügt jetzt über 26,77 Prozent der Anteile und hat über Finanzinstrumente Zugriff auf weitere 3,22 Prozent der Aktien, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Stimmrechtsmitteilung hervorgeht. Damit kommt sie auf zusammen 29,99 Prozent. Zuletzt hatte sie noch bei 29,34 Prozent gelegen. Insgesamt wird nun sogar ein Anteil von 32,64 Prozent der Stimmrechte genannt. Die Differenz von 2,65 Prozent entfällt laut Finanzkreisen allerdings auf eine reine Preisabsicherung für den Erwerb weiterer Anteile.
Ab 30 Prozent müsste die Unicredit ein Angebot für die übrigen Commerzbank-Aktien abgeben. Die Italiener waren 2024 im großen Stil bei dem Frankfurter Geldhaus eingestiegen und haben ihren Anteil seither immer weiter erhöht. Mitte März kündigten sie schließlich ein freiwilliges Tauschangebot für sämtliche Commerzbank-Aktien an. Die Anteilseigner des Mailänder Instituts sollen am 4. Mai auf einer außerordentlichen Hauptversammlung der dazu notwendigen Kapitalerhöhung zustimmen.
Die Commerzbank-Aktie verlor via XETRA am Donnerstag letztlich 1,01 Prozent auf 34,47 Euro, während die Papiere von UniCredit im Mailänder Handel um 1,87 Prozent auf 64,45 Euro nachgaben.
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FRANKFURT/MAILAND (dpa-AFX)
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