Partizipieren Sie an der Kursentwicklung der wichtigsten Kryptowährung mit dem neuen Vontobel Partizipationszertifikat auf Bitcoin. Jetzt informieren!-w-
20.04.2021 15:52

Facebook und Amazon wollen Fußball-"Super League" nicht zeigen

Übertragungsrechte: Facebook und Amazon wollen Fußball-"Super League" nicht zeigen | Nachricht | finanzen.net
Übertragungsrechte
Folgen
Die geplante europäische Fußball-"Super League" stößt offenbar bei Fernsehsendern und Streaming-Anbietern nicht auf Gegenliebe.
Werbung
Die "Financial Times" berichtete, die Initiatoren der "Super League", an der bisher zwölf Spitzenvereine aus England, Italien und Spanien teilnehmen wollen, hätten erste Gespräche mit möglichen Käufern der Übertragungsrechte wie Facebook, Amazon, Disney und Sky geführt, mit dem Ziel, vier Milliarden Euro im Jahr einzunehmen. Facebook erklärte aber, man habe bisher nicht mit den Organisatoren gesprochen. Ähnliches verlautete aus Kreisen von Amazon.

Die Pläne für die Super League mit 15 festen und nur fünf jährlich wechselnden Teilnehmern hatten Proteste bei Verbänden, Fans, aber auch Spielern und Trainern und aus der Politik ausgelöst. Der britische Sportminister Oliver Dowden kündigte am Montagabend an, die Regierung in London werde alles tun, um eine Umsetzung der Pläne zu verhindern. Der Verkauf der Fernsehrechte ist ein wichtiger Baustein zur Refinanzierung der neuen Liga.

Die UEFA versucht unterdessen nach einem "Bloomberg"-Bericht, zusätzliche Finanzmittel für ihre reformierte Champions League einzuwerben, um den Verlockungen der "Super League" Paroli bieten zu können. Sie sei in Gesprächen mit dem Londoner Investor Centricus Asset Management über ein Finanzierungspaket von sechs Milliarden Euro für den Klub-Wettbewerb, der ab 2024 ohnehin in einem neuen Format ausgetragen werden soll. Die "Super League" lockt die Gründungsmitglieder mit 3,5 Milliarden Euro, die die US-Investmentbank JPMorgan bereitstellen will.

Die gegenwärtigen Inhaber der TV-Rechte an der Champions League der UEFA verurteilten die Pläne für die "Super League". Sie fürchten um die sportliche Attraktivität des Wettbewerbs, wenn mehr als ein Dutzend der erfolgreichsten Vereine fehlen. Die britische BT erklärte, die "Super League" könnte dem Fußball im Land langfristig schaden. Die spanische Mediapro prophezeite, die Pläne seien zum Scheitern verurteilt. Die TV-Sender würden ihre Verträge mit der UEFA nicht aufgeben. Der Streaming-Dienst DAZN, der sich die Rechte in Deutschland mit Sky teilt, erklärte, er habe kein Interesse an Gesprächen über die Super League. Sky äußerte sich ähnlich: "Wir konzentrieren uns vollständig auf unsere langjährigen Partner in Großbritannien und Europa."

Nach Ansicht von Analysten hätten Amazon und der Disney-Sportsender ESPN die besten Chancen, die Super League zu zeigen. Die traditionellen Rechteinhaber hielten sich zurück, weil sie sonst um ihr Verhältnis zu den internationalen Verbänden - die die Europa- und Weltmeisterschaften veranstalten - und den nationalen Ligen fürchten müssten, sagte Medienanalyst Ian Whittaker.

Nach einem Bericht des Magazins "Der Spiegel" wollen die zwölf Gründungsmitglieder der "Super League" den FC Bayern München und Borussia Dortmund sowie Paris St. Germain als feste Teilnehmer an Bord holen. Die deutschen Klubs sollen 30 Tage Bedenkzeit erhalten, die Franzosen 14 Tage. Bayern und Dortmund hatten sich aber bereits gegen die Super League ausgesprochen.

London (Reuters)

Bildquellen: Ohmega1982 / Shutterstock.com

Nachrichten zu Amazon

  • Relevant
    +
  • Alle
    +
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Amazon

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
30.04.2021Amazon buyUBS AG
30.04.2021Amazon overweightBarclays Capital
30.04.2021Amazon overweightJP Morgan Chase & Co.
30.04.2021Amazon buyJefferies & Company Inc.
30.04.2021Amazon OutperformCredit Suisse Group
30.04.2021Amazon buyUBS AG
30.04.2021Amazon overweightBarclays Capital
30.04.2021Amazon overweightJP Morgan Chase & Co.
30.04.2021Amazon buyJefferies & Company Inc.
30.04.2021Amazon OutperformCredit Suisse Group
26.09.2018Amazon HoldMorningstar
30.07.2018Amazon neutralJMP Securities LLC
13.06.2018Amazon HoldMorningstar
02.05.2018Amazon HoldMorningstar
02.02.2018Amazon neutralJMP Securities LLC
11.04.2017Whole Foods Market SellStandpoint Research
23.03.2017Whole Foods Market SellUBS AG
14.08.2015Whole Foods Market SellPivotal Research Group
04.02.2009Amazon.com sellStanford Financial Group, Inc.
26.11.2008Amazon.com ErsteinschätzungStanford Financial Group, Inc.

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Amazon nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Heute im Fokus

DAX schließt nach Rekord wenig verändert -- US-Börsen rot -- GRENKE erhält Testat -- ElringKlinger mit Brennstoffzellen-Auftrag -- Siemens kauft Supplyframe -- Daimler, Dermapharm im Fokus

Telekom will anscheinend Mehrheitsanteil an T-Mobile. Hedgefonds Petrus scheitert mit Machtübernahme bei Aareal Bank. E.ON-Aktionäre besorgt über Rendite und Ausschüttungsquote. Chinesische Finanzindustrieverbände verbieten Krypto-Geschäfte. Fresenius hält an Mittelfrist-Zielen fest. Walmart profitiert von Shopping-Boom in USA.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

DAX 30: Die Gewinner und Verlierer im April 2021
Welche Aktie macht das Rennen?
Die größten Börsencrashs
Die größten Krisen an den Finanzmärkten
Rohstoffe: Die Gewinner und Verlierer im April 2021
Welcher Rohstoff macht das Rennen?
Die zehn größten Übernahmen
Wer legte für wen das meiste Geld auf den Tisch?
Die erfolgreichsten Filme aller Zeiten (Stand März 2021)
Welcher Blockbuster spielte den größten Umsatz aller Zeiten ein?
mehr Top Rankings

Umfrage

Wenn morgen Bundestagswahl wäre, wen würden Sie wählen?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln