finanzen.net
13.02.2020 12:24

Umfrage: Jedes zweite Unternehmen bildet Geflüchtete aus

BERLIN (Dow Jones)--Die deutsche Wirtschaft setzt zunehmend auf die Ausbildung von Geflüchteten. Das geht aus einer Umfrage des bundesweiten Netzwerks "Unternehmen integrieren Flüchtlinge" unter knapp 400 Unternehmen hervor, über die das Bundeswirtschaftsministerium informierte. Mehr als die Hälfte der Befragten (56 Prozent), darunter zum Großteil kleine und mittelständische Betriebe, bilde aktuell Menschen mit Fluchthintergrund aus. 2016 waren es erst ein Drittel der Unternehmen.

Knapp ein Drittel der befragten Unternehmen (30 Prozent) habe Fachkraft- und Führungspositionen mit Geflüchteten besetzt. Zugleich seien Probleme wie komplizierte Verfahren, sprachliche Hürden oder unsichere Personalplanungen zurückgegangen. Zwei von fünf der befragten Unternehmen (38 Prozent) nannten die Herausforderung für Geflüchtete, zum einen dem Unterricht zu folgen, zum anderen die Abschlussprüfung bestehen zu können, als sehr schwierig bis unüberwindbar ein. Dem versuchten die Betriebe mit zusätzlichen Angeboten zu begegnen.

"Viele Menschen, die in den vergangenen vier Jahren Asyl bei uns gesucht haben, haben mittlerweile ein Sprachniveau erreicht, das sie zu einer Ausbildung befähigt", erklärte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Es sei schön, wenn am Ende beide Seiten davon profitierten, denn die Unternehmen suchten weiterhin "händeringend" nach motivierten Mitarbeitern.

Laut dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) ist es im öffentlichen Diskurs angekommen, dass die Betriebe unbürokratische Regeln und Planungssicherheit brauchten. "Mit den neuen Gesetzen im Migrationspaket wurden Schritte in die richtige Richtung gemacht", erklärte DIHK-Präsident Eric Schweitzer.

Kontakt zur Autorin: petra.sorge@wsj.com

DJG/pso/jhe

(END) Dow Jones Newswires

February 13, 2020 06:25 ET (11:25 GMT)

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