finanzen.net
29.06.2020 14:44

Umweltpolitiker: Deutschland muss scharfes EU-Klimaziel durchsetzen

Folgen
Werbung

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Der Chef des Umweltausschusses im Europaparlament fordert eine Verschärfung des EU-Klimaziels für 2030 unter deutscher Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr. "Wir brauchen eine starke Präsidentschaft, um diese Einigung zustande zu bringen", sagte der parteilose Franzose Pascal Canfin am Montag. Bundeskanzlerin Angela Merkel müsse die entscheidende Bewegung bringen.

Eine Senkung der Treibhausgase um 55 Prozent im Vergleich zu 1990 wäre Canfin zufolge eine annehmbare Kompromisslinie. Bisher gilt, dass die EU bis 2030 ihre Treibhausgase um 40 Prozent unter den Wert von 1990 drücken will. Merkel hat Unterstützung für eine Minderung um 50 bis 55 Prozent signalisiert, will aber auch eine neue Lastenteilung in Europa. Im Europaparlament werden bis zu 65 Prozent Minus diskutiert.

Deutschland übernimmt zum 1. Juli für sechs Monate den Vorsitz der 27 EU-Staaten. Die Erwartungen sind gewaltig. In der Zeit sollen nicht nur der nächste EU-Haushalt und ein riesiger Corona-Wiederaufbauplan beschlossen werden, sondern ein Handelsabkommen mit Großbritannien geschlossen und die Weichen für mehr Klimaschutz und Digitalisierung gestellt werden.

Von allen Seiten prasseln Forderungen auf Merkel ein. So forderte die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die Weichen für mehr Wettbewerbsfähigkeit der EU zu stellen. Der Verband der Chemischen Industrie drängte die Bundesregierung, die EU-Staaten wieder zum konstruktiven Miteinander zu bringen.

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend appellierte an die Bundesregierung, sich für mehr Jugendaustausch einzusetzen. Der Verband Transfair - Fairtrade Deutschland fordert, Europa fairer und nachhaltiger zu machen, unter anderem durch bessere Einhaltung der Menschenrechte und fairer Bedingungen entlang der Lieferketten. Deutschland solle mit einem starken Lieferkettengesetz Vorbild für die EU sein./vsr/DP/jha

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX geht schwächer ins Wochenende -- US-Börsen im Feiertag -- Chefwechsel bei Commerzbank voraus -- Deutsche Bank: Interesse an Wirecard-Teilen -- QIAGEN, Rolls-Royce, Lufthansa, Vonovia im Fokus

UBI will sich nicht von Intesa kaufen lassen. Delivery Hero verdoppelt Bestellzahlen inmitten der Pandemie. Sanofi bricht Medikamentenstudie zur Behandlung von COVID-19 ab. Mercedes-Benz muss dreistellige Millionensumme abschreiben. Airbus-Chef: Könnten mit Hilfe des Bundes 2.000 Stellen retten. Gilead Sciences: Arznei Remdesivir erhält europäische Zulassung für COVID-19.

Umfrage

Wie gehen Sie angesichts der ausgesprochen volatilen Börsen in diesem Sommer mit Ihrem Depot um?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
Deutsche Bank AG514000
TeslaA1CX3T
Daimler AG710000
NEL ASAA0B733
Lufthansa AG823212
Deutsche Telekom AG555750
BioNTech SE (spons. ADRs)A2PSR2
Amazon906866
BASFBASF11
BayerBAY001
Allianz840400
Microsoft Corp.870747
Infineon AG623100
TUITUAG00