finanzen.net
04.12.2019 06:05
Bewerten
(0)

UN rechnen mit mehr Bedürftigen 2020 durch Klimawandel und Konflikte

GENF (dpa-AFX) - So viele Menschen wie nie seit dem Zweiten Weltkrieg dürften im kommenden Jahr auf humanitäre Hilfe angewiesen sein. Die Vereinten Nationen schätzen die Zahl der Bedürftigen auf 168 Millionen - das ist etwa jeder 45. Mensch auf der Welt, wie am Mittwoch aus der Analyse der Vereinten Nationen hervorgeht. In diesem Jahr waren nach Angaben des UN-Nothilfebüros (Ocha) 146 Millionen Menschen betroffen. Humanitäre Hilfe umfasst etwa Lebensmittel, Unterkünfte, ärztliche Behandlung oder Notschulen.

"Die Lage wird sich noch verschlimmern, wenn wir uns nicht besser um die Folgen des Klimawandels und die Ursachen von Konflikten kümmern", sagte Nothilfekoordinator Mark Lowcock in Genf.

Die Vereinten Nationen wollen sich auf die Hilfe für 109 Millionen Menschen konzentrieren, die anderen werden durch internationale Organisationen außerhalb den Vereinten Nationen oder bilaterale Hilfe versorgt. Dafür brauchen sie rund 29 Milliarden Dollar (gut 26 Mrd Euro). Für das Jahr 2019 war etwa dieselbe Summe nötig, auch wenn mehr Menschen betroffen waren. Das liegt daran, dass die Nothelfer immer besser vorbereitet sind und Hilfe frühzeitig günstiger organisieren können. Allerdings kamen für dieses Jahr nur 55 Prozent der benötigten Spendengelder zusammen.

Die UN wollen in 53 Ländern helfen. Der größte Bedarf besteht für die Bürgerkriegsländer Jemen und Syrien sowie für den Kongo, wo seit 2018 mehr als 2200 Menschen an dem tödlichen Virus Ebola gestorben sind.

Die Analyse umfasst nach groben Schätzungen etwa drei Viertel der erwarteten humanitären Kosten im kommenden Jahr. Berücksichtigt sind alle Krisen, in denen mehrere UN-Organisationen gleichzeitig im Einsatz sind. Wenn etwa die Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder das UN-Kinderhilfswerk Unicef in einem Land allein ein Hilfsprogramm auflegt, sind dies zusätzliche Kosten./oe/DP/zb

Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX schließt freundlich -- Wall Street auf Rekordfahrt -- EZB belässt Leitzins auf Rekordtief -- KRONES mit Gewinnwarnung -- Aramco, METRO, Bertrandt, Aurubis, Dürr, Varta im Fokus

S&P senkt Daimler-Rating. Henkel senkt Prognose. Walgreens und McKesson legen deutsche Großhandelsaktivitäten zusammen. Santander gründet Finanzierungsplattform für kleinere Unternehmen. E.ON baut Ladesäulen-Netz für BMW aus. GB-Wahl: Mehrheit für Johnson nicht sicher - Großer Andrang in Wahllokalen.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Performance der DAX 30-Werte im November 2019.
Welche Aktie macht das Rennen?
Die Performance der Rohstoffe in in KW 49 2019.
Welcher Rohstoff macht das Rennen?
Das hat sich geändert
Diese Aktien hat George Soros im Depot
Das sind die reichsten Länder Welt 2019
Deutschland gerade noch in den Top 20
Hohe Gehälter:
Welche Arbeitgeber am meisten zahlen
mehr Top Rankings

Umfrage

Was wünschen Sie sich von der Großen Koalition?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
Aramco (Saudi-Aramco)A2PVHD
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
NEL ASAA0B733
EVOTEC SE566480
Infineon AG623100
CommerzbankCBK100
Microsoft Corp.870747
Apple Inc.865985
Amazon906866
Varta AGA0TGJ5
BASFBASF11
Deutsche Telekom AG555750
Ballard Power Inc.A0RENB