Henkel-Aktie im Minus: Ausblick berücksichtigt laut CEO Nahostkrise "noch nicht umfassend"

Henkel beobachtet die aktuelle Krise im Nahen Osten und die weitere Entwicklung "sehr aufmerksam" und wird "flexibel darauf reagieren", sagt CEO Carsten Knobel den Aktionären auf der Hauptversammlung 27. April laut vorab veröffentlichtem Redetext.
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Er bekräftigt, dass der Unternehmensausblick für das laufende Jahr bereits zu Jahresbeginn erstellt wurde, also vor Beginn der aktuellen Nahost-Krise. "Heute ist noch nicht absehbar, wie sich diese Situation weiterentwickelt und welche wirtschaftlichen Effekte sich daraus ergeben", so Knobel. "Daher haben wir diese auch noch nicht umfassend in unserem aktuellen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr berücksichtigt."
Die Preise für Öl, Gas und Energie seien "teils dramatisch gestiegen", die Blockade der Straße von Hormus habe "erhebliche Konsequenzen auf die globalen Lieferketten". Gleichwohl hatten Knobel und CFO Marco Swoboda auf der Jahrespressekonferenz am 11. März die direkten Auswirkungen steigender Ölpreise auf die eigene Produktion sich als in Grenzen haltend bezeichnet.
Swoboda zufolge ist etwa ein Drittel von dem, was Henkel einkauft, direkt oder indirekt vom Rohöl abhängig. Allerdings kaufe Henkel petrochemische Derivate, so dass die Preisveränderung deutlich verwässert bei Henkel ankomme. Knobel zufolge sind nur 2 Prozent der Herstellungskosten direkte Energiekosten. Auch habe man beim Ausblick die "Bandbreiten bewusst etwas breiter gewählt, um der volatilen Marktlage Rechnung zu tragen".
Im XETRA-Handel notiert die Henkel-Aktie zeitweise 0,87 Prozent tiefer bei 66,26 Euro.
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Bildquellen: Henkel AG
